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 Hamburg: Antidepressiva, ALG-I-Bezieher und Erwerbstätige 
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Beitrag Hamburg: Antidepressiva, ALG-I-Bezieher und Erwerbstätige
Zitat:
Hamburg. Arbeitslose Menschen in Hamburg haben im vergangenen Jahr etwa zweieinhalb Mal so viele Antidepressiva verschrieben bekommen wie erwerbstätige Hamburger.


http://hamburg.business-on.de/depressio ... 28693.html

Vielleicht sollte die BA eine Kooperation mit dem Apothekerverband eingehen und in ihren Agenturgebäuden Apotheken ansiedeln und von ihnen Miete kassieren, das drückt die Kosten.


Do 19. Aug 2010, 09:48
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Beitrag Re: Hamburg: Antidepressiva, ALG-I-Bezieher und Erwerbstätig
Zumindest könnten sich die ARGEn Provisionen von Pillendrehern zahlen lassen. Beitrag fürs Spaßpaket Weihnachtsfeier

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Mi 1. Sep 2010, 15:11
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Beitrag Re: Hamburg: Antidepressiva, ALG-I-Bezieher und Erwerbstätig
Wer hat schon Erfahrungen mit Mobbing gemacht?
Was können die Folgen von Mobbing sein? Na?

Schaut Euch doch mal diese Liste von Leymann, einem Mobbingforscher, an und überlegt, wo hier die ins Auge fallenden Parallelen zu argen SBs und ihrem Verhalten den Hartz IV-Geschädigten liegen ...

Zitat:
Diese allgemeine Definition geht auf Heinz Leymann zurück. Leymann hat über Mobbing geforscht und zu diesem Zweck die folgende Definition entwickelt:

Eine Person wird an ihrem Arbeitsplatz gemobbt, wenn sie im Konflikt mit Kollegen oder Vorgesetzten in eine unterlegene Position gekommen ist und auf systematische Weise über mindestens 6 Monate hinweg mindestens einmal pro Woche einer der folgenden 45 feindseligen Handlungen ausgesetzt ist:

1. Der Vorgesetzte schränkt die Möglichkeiten ein, sich zu äußern.
2. Man wird ständig unterbrochen.
3. Kollegen schränken die Möglichkeiten ein, sich zu äußern.
4. Anschreien oder lautes Schimpfen.
5. Ständige Kritik an der Arbeit.
6. Ständige Kritik am Privatleben.
7. Telefonterror.
8. Mündliche Drohungen.
9. Schriftliche Drohungen.
10. Kontaktverweigerung durch abwertende Blicke oder Gesten.
11. Kontaktverweigerung durch Andeutungen, ohne daß man etwas direkt ausspricht.
12. Man spricht nicht mehr mit dem Betroffenen.
13. Man läßt sich nicht ansprechen.
14. Versetzung in einen Raum weitab von den Kollegen.
15. Den Arbeitskollegen wird verboten, den Betroffenen anzusprechen.
16. Man wird "wie Luft" behandelt.
17. Hinter dem Rücken des Betroffenen wird schlecht über ihn gesprochen.
18. Man verbreitet Gerüchte.
19. Man macht jemanden lächerlich.
20. Man verdächtigt jemanden, psychisch krank zu sein.
21. Man will jemanden zu einer psychiatrischen Untersuchung zwingen.
22. Man macht sich über eine Behinderung lustig.
23. Man imitiert den Gang, die Stimme oder Gesten, um jemanden lächerlich zu machen.
24. Man greift die politische oder religiöse Einstellung an.
25. Man macht sich über das Privatleben lustig.
26. Man macht sich über die Nationalität lustig.
27. Man zwingt jemanden, Arbeiten auszuführen, die das Selbstbewußtsein verletzen.
28. Man beurteilt den Arbeitseinsatz in falscher oder kränkender Weise.
29. Man stellt die Entscheidungen des Betroffenen in Frage.
30. Man ruft ihm oder ihr obszöne Schimpfworte oder andere entwürdigende Ausdrücke nach.
31. Sexuelle Annäherungen oder verbale sexuelle Angebote.
32. Man weist dem Betroffenen keine Arbeitsaufgaben zu.
33. Man nimmt ihm jede Beschäftigung am Arbeitsplatz, so daß er sich nicht einmal selbst Aufgaben ausdenken kann.
34. Man gibt ihm sinnlose Arbeitsaufgaben.
35. Man gibt ihm Aufgaben weit unter seinem eigentlichen Können.
36. Man gibt ihm ständig neue Aufgaben.
37. Man gibt ihm "kränkende" Arbeitsaufgaben.
38. Man gibt dem Betroffenen Arbeitsaufgaben, die seine Qualifikation übersteigen, um ihn zu diskreditieren.
39. Zwang zu gesundheitsschädlichen Arbeiten.
40. Androhung körperlicher Gewalt.
41. Anwendung leichter Gewalt, zum Beispiel um jemandem einen "Denkzettel" zu verpassen.
42. Körperliche Mißhandlung.
43. Man verursacht Kosten für den Betroffenen, um ihm zu schaden.
44. Man richtet physischen Schaden im Heim oder am Arbeitsplatz des Betroffenen an.
45. Sexuelle Handgreiflichkeiten


http://www.hensche.de/Rechtsanwalt_Arbe ... stDas.html


Schaut Euch mal an, welche Auswahl an verlogenen Politikern hier scheinheilig als "Stimmen und Gesichter gegen Mobbing und Gewalt" zu finden ist. Wie hinterfotzig muss man sein, um hier als Gutmensch dastehen zu wollen, aber Hartz IV mit seinen gleich gearteten menschenverachtenden Mobbingstrukturen noch zu verschärfen!

http://www.mobbing-web.de/

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Viele Grüße,
angel

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Mi 1. Sep 2010, 16:26
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Beitrag Re: Hamburg: Antidepressiva, ALG-I-Bezieher und Erwerbstätig
Die Symptome kenn ich wohl, auch die Folgen :(
Und wenn selbst Ärzte das alles nicht für so dramatisch halten, ja was will man denn da machen? Noch zumal in einer 2-Mann-Firma? Zu welchem Betriebsrat geht man, zu welchem Personalrat? Wo beschwert man sich?
Und so frisst man und frisst alles in sich rein. Bis man implodiert.

Hartz4, oder wohl bald Basisgeld, ist nichts anderes als systematisches Mobbing. Da wird ein Verschiebebahnhof geschaffen von teilkommunalen ARGEn zum Zweck der Statistikbeschönigung von den ARGEn hin zu den GruSi-Ämtern. Egal was es kostet. Meist nur paar Sanktionen und blödsinnige Bescheide, paar extrem unpassende EEJ, 10 Bewerbertrainings hintereinander, 2mal Toys Company, und schon biste mürbe. Wer da keine Depris bekommt, der kann es bis in die Politik schaffen.

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Mi 1. Sep 2010, 16:40
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Beitrag Re: Hamburg: Antidepressiva, ALG-I-Bezieher und Erwerbstätig
Betriebsräte sind schön und gut. Aber meistens steht man dann alleine da oder traut sich erst garnicht den Betriebsrat zu Rate zu ziehen.
Schöne Fassade.

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Francoise Rosay


Mi 1. Sep 2010, 17:32
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Beitrag Re: Hamburg: Antidepressiva, ALG-I-Bezieher und Erwerbstätig
Betriebsräte sind das eine Thema.

Hartz IV-Geschädigte haben aber überhaupt keinen Betriebsrat.
Dennoch werden sie massiv gemobbt.
Und wenn die Zahl der psychisch Kranken bei den Erwerbslosen wächst, dann rate mal, wer daran schuld ist?

Bingo.
Die Erwerbslosen.

Wer sonst?

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angel

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Mi 1. Sep 2010, 17:35
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Beitrag Re: Hamburg: Antidepressiva, ALG-I-Bezieher und Erwerbstätig
Was zu einer völlig neuen Forschungsarbeit auswachsen dürfte: krank durch Faulheit. Auweia.

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Mi 1. Sep 2010, 17:41
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Beitrag Re: Hamburg: Antidepressiva, ALG-I-Bezieher und Erwerbstätig
Zurzeit fühle ich mich manchmal als mentalgeschädigteEX-HarzIVbezieherin, ab und zu hat man solche Anwandlungen, wenn man mit dem Druck nicht übernommen zu werden leben muß.
Wir haben da so eine Chefin, die mit so einem Psychokram arbeitet.
Angst und Druck verbreiten. Ich glaube die werden extra dazu ausgebildet.
Beliebt ist sie unter den Kollegen jedenfalls nicht.

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Mi 1. Sep 2010, 17:44
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Beitrag Re: Hamburg: Antidepressiva, ALG-I-Bezieher und Erwerbstätig
Ich hätte da eine andere Theorie: krank durch Armut und durch den Druck der Umwelt.

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LG Emmaly
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Mi 1. Sep 2010, 17:44
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Beitrag Re: Hamburg: Antidepressiva, ALG-I-Bezieher und Erwerbstätig
Druck und Angst vor widerkehrender Armut. Oder schon bestehender Armut, da weiß man wenigstens woran man ist. :ironiea:

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Mi 1. Sep 2010, 17:45
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Beitrag Re: Hamburg: Antidepressiva, ALG-I-Bezieher und Erwerbstätig
Zuckerbrot und Peitsche bzw Brot und Spiele funktionierten schon bei den ollen Römern. Der Mensch hat sich seitdem nicht wesentlich geändert.

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Mi 1. Sep 2010, 17:45
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Beitrag Re: Hamburg: Antidepressiva, ALG-I-Bezieher und Erwerbstätig
Da hast du wohl Recht. Ich lass mir grad ein Fell wachsen.

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Mi 1. Sep 2010, 17:47
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Beitrag Re: Hamburg: Antidepressiva, ALG-I-Bezieher und Erwerbstätig
Willste bissel Speck haben? Hab genug davon, aber kein Fell drauf :(

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Mi 1. Sep 2010, 17:49
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Beitrag Re: Hamburg: Antidepressiva, ALG-I-Bezieher und Erwerbstätig
Nervenspeck, au ja. :bravo:

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Mi 1. Sep 2010, 17:53
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Beitrag Re: Hamburg: Antidepressiva, ALG-I-Bezieher und Erwerbstätig
http://www.officio.de/bueroartikel/hellma-espresso-bohne.069172.html

Hier die neueste Droge von mir zum Wachbleiben...

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Mi 1. Sep 2010, 18:05
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Beitrag Re: Hamburg: Antidepressiva, ALG-I-Bezieher und Erwerbstätig
Ich brauch was zum schlafen

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Mi 1. Sep 2010, 18:06
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