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[ 3 Beiträge ] |
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Wie geht es weiter - Umsetzung des BVerfG zu den Regelsätzen
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Emmaly
Administrator
Registriert: Sa 4. Okt 2008, 20:12 Beiträge: 4481 Wohnort: Land Brandenburg
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 Wie geht es weiter - Umsetzung des BVerfG zu den Regelsätzen
Was mir unter anderem aufgestoßen ist und auch meine Meinung wiedergibt: Zitat: Gemäß Absatz 171 müssen sich Abzüge aus der EVS ergeben, somit ist entscheidend, welche Daten überhaupt erhoben wurden. Was erhoben wurde, zeigt der Fragebogen des Statistischen Bundesamtes zur EVS 2003.
Die Ausgaben von Haushalten von „Paare ohne Kinder” lagen lt. EVS 2003 um 102,1 % über den Ausgaben von Ein-Personen-Haushalten, wenn „Wohnungsmieten” (im SGB II Teil von Kosten der Unterkunft, § 22 SGB II) wie hier unberücksichtigt bleiben (siehe: Stellungnahme Böker, 29. September 2009, Seite 51-52.
Bei „Paare ohne Kinder” sinken die Ausgaben somit „durch das gemeinsame Wirtschaften” offenkundig nicht.
Die Absenkung der Leistungs-Höhe für Personen in Paar-Haushalten ohne Kinder lässt sich somit mit Daten der EVS 2003 nicht begründen und widerspricht deshalb dem Urteil des BVerfG. http://www.tacheles-sozialhilfe.de/aktu ... oeker.aspx
_________________ LG Emmaly Alle von mir gemachten Angaben entsprechen meiner Lebenserfahrung und meinen Kenntnissen. Für die Richtigkeit wird nicht garantiert. Es findet keine Rechtsberatung statt. Sachfragen werden grundsätzlich nicht per E-Mail oder PN beantwortet.
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| Sa 20. Mär 2010, 00:25 |
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one_eyed_jack
Benutzer
Registriert: Do 31. Dez 2009, 05:09 Beiträge: 101
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 Re: Wie geht es weiter - Umsetzung des BVerfG zu den Regelsätzen
interessant. ich dachte immer dass es nur auf meine BG nicht zutrifft. ich dachte die meisten paare verbringen die meiste zeit in einem raum und verbrauchen daher weniger strom. das ist aber auch der einzige punkt wo ich einsparpotenzial sehe als BG. zb dass man groessere mengen billiger einkaufen kann und fuer zwei leute kochen, finde ich unfug. als ich alleine gelebt hab, hab ich auch immer groessere mengen gekocht und einige portionen eingefroren. verbraucht nur minimal mehr strom als wenn man alles sofort zu zweit isst. ansonsten frage ich mich wo das einsparpotenzial noch sein soll. erwarten die dass man immer zusammen duscht und die selbe zahnbuerste benutzt?
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| Sa 20. Mär 2010, 00:45 |
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Emmaly
Administrator
Registriert: Sa 4. Okt 2008, 20:12 Beiträge: 4481 Wohnort: Land Brandenburg
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 Re: Wie geht es weiter - Umsetzung des BVerfG zu den Regelsätzen
Also sollten Erwachsene, wahrscheinlich auch die U25, alle einen Regelsatz bekommen und die KdU werden entsprechend der Haushaltsgröße bekommen.
Für Sozialhilfe gilt das analog. Ich glaube der Pfusch wird teurer als geahnt.
_________________ LG Emmaly Alle von mir gemachten Angaben entsprechen meiner Lebenserfahrung und meinen Kenntnissen. Für die Richtigkeit wird nicht garantiert. Es findet keine Rechtsberatung statt. Sachfragen werden grundsätzlich nicht per E-Mail oder PN beantwortet.
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| Sa 20. Mär 2010, 10:27 |
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[ 3 Beiträge ] |
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