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 falsche Berechnung von Hartz IV 
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Beitrag Re: falsche Berechnung von Hartz IV
Richtig - Fax ist viel besser.

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Frei nach Hanns-Dieter Hüsch, ist der Kölner überhaupt zu allem unfähig. Er weiß nix, kann aber alles erklären.
Deshalb kann von mir keine Rechtsberatung erfolgen, auch nicht per e-mail oder PN.


Fr 2. Okt 2009, 14:59
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Beitrag Re: falsche Berechnung von Hartz IV
Hallo
da ich ja auch ein bisschen für die Gallerie den Vorgang in seinem Verlauf darstellen möchte, hier mal ein kurzes Update.
Nach dem ich aus Sicherheitsgründen letzte Woche noch einmal ein Einschreiben mit gleichen Inhalt,plus der Aufforderung zum übermitteln ein Bearbeitungsnummer, gesendet habe, kam heute ein Bestätigungsschreiben des Amtes.
Inhalt war wirklich nur die Bestätigung und der Hinweis, dass es noch einige Zeit in anspruch nehmen wird. Gut iss!! Ich finde die machen es sich reichlich einfach(nach 6Wochen). Denn, hätte ich nicht gerade Einkünfte von denen ich leben könnte, würde ich ganz schon alt, bzw. mager aussehen, mit den bewilligten Geldern.
Naja deren Tage sind nun eh gezählt. Ich werde mich wieder melden, wenn es Neues aus dem Reich der Mitte gibt.

Schönes WE

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Sa 31. Okt 2009, 12:47
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Registriert: Di 22. Sep 2009, 20:56
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Beitrag Re: falsche Berechnung von Hartz IV
Nach nun einigen Monaten der Wartezeit(Widerspruch vom 24.09.09 habe ich heute einen Bescheid bekommen. Dabei wurde der Betrag von 1117,92 € die zuviel gezahlt worden sein sollen, auf 541,32 € geändert. Das ist zwar nett, aber nicht hinreichend. Also werde ich auch dagegen Widerspruch einlegen müssen.
Bevor ich das mache, würde ich gerne Wissen, wie die Berechnung zustande gekommen isdt. Denn eins macht mich stutzig:
die Bilanz stimmt nur nur auf der Einnahmenseite, bei den Ausgabenseite fehlen ca. 800 € die ich auf meinem EKS ausgewiesen habe. Was kann ich tun, bzw. wie bekome ich deren Berechnung um einen Abgleich machen zu können????

ich werde nun doch einen Anwalt einschalten, das Ganze dauert mir zu lange. Ausserdem kenn ich mich ja nicht so gut aus und muss mir das alles erarbeiten. Dafür ist mir jede Stunde miener Lebenszeit zu schade. Da gibt es Menschen die das besser können.

Hat jemand hier im Forum eine Kurze Zusammenfassung, wie die korrekte EKS-Abrechnung und vermittlung des Einkommens im Moment aussieht, wenn möglich direkt mit den Beträgen??? Das wäre super hilfreich.
Danke einstweilen. ( Bin ein Bisschen genervt von diesen Justizhalbweisen....die Neunmalklugen, alles besserwissenden ....)

Danke
Tom

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Mi 10. Mär 2010, 18:51
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Beitrag Re: falsche Berechnung von Hartz IV
Du kannst nicht mehr Widerspruch einlegen, sondern Du musst klagen.

Natürlich ist der Bescheid rechtswidrig, weil er nicht begründet und nicht nachvollziehbar ist (§ 35 SGB X). Wenn Du einen Anwalt einschaltest, dann wird der die nötigen Schritte einleiten. Anderenfalls kannst Du das auch selbst, mit Hilfe der Rechtspfleger beim Sozialgericht. Begründung der Klage wäre dann zunächst mal, der Bescheid ist nicht begründet und nicht nachvollziehbar. Dann wird ARGE (vielleicht) irgendwann eine nachvollziehbare Rechnung liefern, und dann muss man sich vor Gericht eben Position für Position mit ARGE streiten.

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Mi 10. Mär 2010, 19:28
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Registriert: Di 22. Sep 2009, 20:56
Beiträge: 31
Beitrag Re: falsche Berechnung von Hartz IV
Koelsch hat geschrieben:
Du kannst nicht mehr Widerspruch einlegen, sondern Du musst klagen.

Natürlich ist der Bescheid rechtswidrig, weil er nicht begründet und nicht nachvollziehbar ist (§ 35 SGB X). Wenn Du einen Anwalt einschaltest, dann wird der die nötigen Schritte einleiten. Anderenfalls kannst Du das auch selbst, mit Hilfe der Rechtspfleger beim Sozialgericht. Begründung der Klage wäre dann zunächst mal, der Bescheid ist nicht begründet und nicht nachvollziehbar. Dann wird ARGE (vielleicht) irgendwann eine nachvollziehbare Rechnung liefern, und dann muss man sich vor Gericht eben Position für Position mit ARGE streiten.


Ich weiß nicht wie du das siehst, aber ich hab eine Rechtschutzversicherung für selbständige und da habe ich noch nicht mal Selbstbeteiligung. Ich habe versucht auf einfachem Weg eine Einigung zu erzielen, scheint nicht angesagt zu sein!!! Also übergebe ich es einem Advokaten!!! Macht doch alles keinen Sinn wenn das so lange dauert.
Wenn man nichts tut, dann wäre es echt 1000fach einfacher, als wenn man versucht sich was aufzubauen. Finde das unglaublich und dumm!!! ich versteh nun viele die sagen ich mache nichts mehr. Naja, werde aber die Ergebnisse (Zwischen und End) hier posten, sollte ich den Weg über einen Anwalt nun einschlagen.
Was ich auch nicht versteheist: wenn ich SB wäre würde ich in diesen Foren auch lesen und mir einen Überblick verschaffen. Dann wären manche Streitfälle obsolet. Diese Streitereien kosten den Steuerzahler ein Vermögen ( ALG2-Hilfe Arge, Gerichte und kollateralschäden) und das ist schade.

Viele Grüsse
Tom

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Mi 10. Mär 2010, 20:15
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Beitrag Re: falsche Berechnung von Hartz IV
Anwalt dürfte der richtige Weg sein, aber sie zu, dass Du jemanden findest, der sich mit dieser Problematik auskennt.

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Mi 10. Mär 2010, 20:20
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Beitrag Re: falsche Berechnung von Hartz IV
Hallo und schon vor ab, schöne Ostern.
Ich wollte nur ein kurzes Update einstellen. Also inzwischen hab ich den nächsten Eks schon eingereicht. Und wieder mal sollte ich den EKS schon abgegeben haben obwohl der BWZ nicht abgelaufen war. Heißt: ich sollte von Aug - Feb. machen und konnte den eben erst nach Ablauf fertigstellen. Somit habe ich März und auch gleich April keinen Cent erhalten, obwohl alle Unterlagen bei der Behörte mit Belegen vorliegen.
Inzwischen kümmert sich aber ein Ra. um die Geschichte. Das heißt es gibt inzwischen 3 Fälle. BWZ 1 und 2 und die unterlassene Zahlung. Ist das nicht herrlich!?!?!? ;-))
Ich verdiene zur Zeit Geld so dass ich nicht in der Gosse lande, aber normal sind die dort alle nicht. Der Ra. meint dass es zu 95 % gewonnen wird. Auch will er die Kürzung die bei der Unterkunft gemacht wurde nicht akzeptieren.
Ich bin gespannt wie es weiter gehtm und bin bin froh, dass ich mich nicht mehr selbst darum kümmern muss. Das wird mir alles zu undurchsichtig. Und ich muss mich schließlich auf das Geldverdienen konzentrieren.
Ich halte euch auf dem Laufenden und wünsche nochmals schöne Ostern und gemütliche und entspannte Feiertage.

Schöne Grüsse posting.php?mode=reply&f=16&t=2589&sid=cc6fd496ca5c911e900b25862de2c571#
Tom

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Do 1. Apr 2010, 17:37
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Beitrag Re: falsche Berechnung von Hartz IV
Dir auch schon mal frohe Ostern - und keinen Gedanken an ARGE verschwenden in den Tagen, nur dann besteht eine gewisse Chance für Erholung und Genuß.

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Do 1. Apr 2010, 17:42
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Beitrag Re: falsche Berechnung von Hartz IV
Hallo und guten Tag,
wie ich schon anfangs gesagt habe wollte ich immer mal wieder ein kurzes Update liefern. Deshalb hier das aktuelle Standing: im Moment haben wir, mein RA und ich, die Klage eingereicht und die Begründung an das zuständige Sozialgericht gesendet. zeitgleich ist nun auch eine Berechnung zu meinem Bescheid gekommen. Diesesmal haben mir die Leute vom Amt noch einmal nachgebessert, will sagen, die Berechnung kommt nun dem höchsten Satz immer näher(80 € fehlen noch), Aber das Verfahren läuft nun eh und der RA will auch noch einige Kürzungen für Whg und Unterkunft einklagen , die mir gekürzt worden sind.
Naja. Ich habe ja nun keinen Stress mehr damit. deshalb ist es mir egal wann und wo es da weiter geht.
Interessant ist nur wieviele unnötige Arbeit hier verursacht wird, die zum Schluss völlig ins leere läuft. das Geld könnten sie den Bedürftigen weiterreichen, das wäre sicher sinnvoller.

Ich melde mich, wenn es etwas zu berichten gibt.

Viele Grüsse
Tom

Sollte alle ermuntern sich für ihr Recht einzusetzen. Auch wenn erst mal wirkt wie David gegen Goliath wirkt ;-)

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Fr 23. Jul 2010, 18:38
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Beitrag Re: falsche Berechnung von Hartz IV
David gegen Goliath kann auch mal für David gut ausgehen. :Daumen:

Es sind ja nur Kürzungen bei unsereins geplant. Der Verwaltungsaufwand, inkl Widerspruchsstellen, Kundenreaktionsmanagement, Gerichtskosten, der bleibt.

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"Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden." Rosa Luxemburg


Fr 23. Jul 2010, 18:41
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Beitrag Re: falsche Berechnung von Hartz IV
kleinchaos hat geschrieben:
David gegen Goliath kann auch mal für David gut ausgehen. :Daumen:

Es sind ja nur Kürzungen bei unsereins geplant. Der Verwaltungsaufwand, inkl Widerspruchsstellen, Kundenreaktionsmanagement, Gerichtskosten, der bleibt.


ja natürlich. Denn wenn man Kürzungen machen muss, ist das am besten durchzusetzen, bei Bürgern die keine Lobby haben und bei der es PR wirksam ist, wenn man den Blutsaugern die sich wie die Maden im spek wälzen, mal eine Kürzung verpasst von deren üppigen Auskommen. Das macht Spass und ist beliebt.
O weh wenn ich auf die reichen seh( die haben nämlich mehr als eine Lobbygruppe ...)

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Fr 23. Jul 2010, 18:48
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Beitrag Re: falsche Berechnung von Hartz IV
Das hört sich doch gut an, also kommen da irgendwann noch ein paar Euronen zusätzlich ins Täschchen. Sich zu wehren lohnt sich erstaunlich (oder erschreckend) oft. :bravo: :bravo:

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Fr 23. Jul 2010, 18:50
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Beitrag Re: falsche Berechnung von Hartz IV
Koelsch hat geschrieben:
Das hört sich doch gut an, also kommen da irgendwann noch ein paar Euronen zusätzlich ins Täschchen. Sich zu wehren lohnt sich erstaunlich (oder erschreckend) oft. :bravo: :bravo:

Wundert mich auch wie oft das klappt. Ich denke es liegt daran dass viel zuvieles gefallen lassen. Und in Bereich ALG I +II denken einfach viele der Staat hat eben die Macht. deshalb ist das Forum auch wichtig. Zumindest können hier die Leute nach Hilfe suchen, die das Amt mal hinterfragen wollen. Manchmal hilfts ja ... :jojo:

Bin gespannt was bei der Unterkunft raus kommt. er ist sicher dass es funktioniert vor Gericht. Man wird sehen. Ich werd es dann berichten, auch wenn es nicht funktioniert.

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Fr 23. Jul 2010, 18:56
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Beitrag Re: falsche Berechnung von Hartz IV
Ich bin sehr fest davon überzeugt, das ist von sehr hoch oben gesteuert:

60-70% (oder mehr) der Bescheide sind fehlerhaft zu Ungunsten der ALG II Empfänger
davon bemerken das maximal 20%
davon gehen in den Widerspruch vielleicht 10%
50% der Widersprüche wird abgelehnt. Von diesen Ablehnungsbescheiden sind wiederum 50% falsch
Max. 10% der Leute mit falschem, abgelehntem Widerspruch klagen
davon bekommen gut 50% Recht

macht unterm Strich zig Millionen auf dem Rücken der Empfänger eingespart, man könnte natürlich auch sagen - die Empfänger um zig Millionen betrogen, Jahr für Jahr und immer wieder.

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Fr 23. Jul 2010, 19:02
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Beitrag Re: falsche Berechnung von Hartz IV
kann nur sagen dass das nicht die einzige Baustelle ist. Ich hab es vorher schon einmal in anderem Zusammenhang gebraucht. es ist nichts einfacher wie... Zitat von oben: wenn man Kürzungen machen muss, ist das am besten durchzusetzen, bei Bürgern die keine Lobby haben und bei der es PR wirksam ist, wenn man den Blutsaugern die sich wie die Maden im spek wälzen, mal eine Kürzung verpasst von deren üppigen Auskommen. Das macht Spass und ist beliebt.
O weh wenn ich auf die reichen seh ( die haben nämlich mehr als eine Lobbygruppe ...)
das gilt für ALLES was zentral Abgerechnet wird: Krankenkassen, Steuer, etc.
Es wäre ein Segen wenn wir in der BRD zu einem MEHR an Mitbestimmung kämen. Dann kann man sich nicht 4 Jahre verkrichen, denn dann kann auch die OPPOSITION mitgestalten. Mal sehen ob es was wird.... :)

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Fr 23. Jul 2010, 19:11
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Beitrag Re: falsche Berechnung von Hartz IV
Hallo Leute,
heute wolte ich mal wieder ein Update zu meinem Verfahren einstellen. Um es nicht zu spannend zu machen ich: ich bin trotz der Schikanen denen ich nun ausgesetzt bin, froh dass ich diesen Juristischen Weg gegangen bin. Soviel mal vorweg. Nach dem ich im Sommer alles was aufgelaufen war, nacherstattet bekommen habe, lieferte ich , etwas verspätet, meinen Wiederbewilligungsantrag 10 Tage später mit, allen Rechnungen und Berechnungen und dem aktellen EKS ab. Dann bekam ich irgendwann ein Schreiben, dass ich eine Bestättigung des Vermieters nachliefern sollte, dass ich nicht in Mietrückstand bin. Das war mir einfach zu blöde den ich lieferte gerade 3 Wochen vorher ein Formular " Meitbescheinigung" ab um meine tatsächlichen Kosten für Unterkunft anerkennen zu lassen. Darauf war explizit die Frage nach dem aktuellen stand vom Vermieter mit "nein" beantortet worden. Ich habe mich daraufhin entschlossen das Ganze etwas auszusitzen und weder meinen Rechtsanwalt noch das Amt zu "belästigen".
Nun waren seit der Abgabe 11 Wochen vergangen. Ich habe daraufhin ein Fax(ohne mach ich eh nix mit dem Amt) verschickt, auf dem ich der aktuelle Sachverhalt noch einmal zusammengefasst wurde. Am Ende habe ich es so formuliert, dass "Wir" nicht verstehen warum die Bearbeitung der BW nun schon 11 Wochen dauert, obwohl alle Unterlagen vorhanden seien, mit der Bitte um zeitnahe Stellungnahme an den RA adressiert.
Und nun kommt ein kleines Wunder: in der gleichen Woche ist mein BW durch.. Was sagt man dazu.....
Für mich ist das einfach mal wieder der Beweis, dass man sich alles so lange erlaubt, wie es die Anderen mit sich machen lassen. Ich denke dass man in meinem Fall klar erkennt, dass es nicht einfach mit haltlosen Behauptungen geht. Deshalb kann ich nur jeden dazu aufrufen: sollte im Unrecht widerfahren auf jeden Fall dagegen anzugehen. Es ist und bleibt an jeden von uns selbst was man mit sich machen lässt, so lange man in der Lage ist sich dagegen zu wehren. Dort sitzen auch nur Menschen. Und die werden teilweise in die Fehler getrieben. Deshalb nichts einfach hinnehmen.

Übrigens: werd ich nun auch meine Fahrzeugkosten anders veranschlagen. die ganze zeit hab ich die Pauschale genommen. nun werde ich, angeregt durch einen Kfz wechsel, meine tatsächlichen Kosten abrechnen. Das neue Kfz ist ein Firmen Kfz und dadurch alle Kosten ebenfalls über den EKS zuzuordnen. Ich habe vorher pro Km ca.16 cent draufgelegt, ohne dabei eine Rücklage für ein neues Kfz bilden zu können. Die spinnen definitiv mit ihren verklemmten Ahnahmen.
Naja so viel soll es erst mal wieder gewesen sein.

Ich hoffe ich konnte einige dazu ermutigen diesen Weg zugehen, weil es unser Recht ist in diesem Land. Lasst euch nicht erzählen, dass ihr nichts wert seid oder froh sein könnt, dass es Unterstützung gibt. Hier gibt es Gesetze an die sich beide Seiten halten müssen. Und vergesst nicht Ihr seid in eurem Fall der einzige Spezialist.... ;-) Also macht was draus....

Bis zum nachsten Update.

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So 21. Nov 2010, 15:28
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Beitrag Re: falsche Berechnung von Hartz IV
Gratuliere zum Erfolg - und halt uns bitte auf dem Laufenden.

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So 21. Nov 2010, 15:42
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Beitrag Re: falsche Berechnung von Hartz IV
Hallo zusammen. Nun komme ich zum Abschluss dieses Kapitels.
Inzwischen wurden meine Bescheide korrigigiert und eine Nachzahlung überwiesen. Leider habe ich noch keinen urteilsspruch bekommen, für mich waren auch die Bescheide massgebender.
Habe inzwischen wieder einen Job angefangen, zu dass ich diese Pappnasen auch nicht mehr brauche und hoffentlich auch nicht mehr brauchen werde.
Ich kann nur jedem empfehlen sich das Recht einzuklagen, denn es ist wirklich so, dass die Mitarbeiter und Sachbearbeiter teilweise überhaupt nicht wissen was sie machen oder wie sie es machen sollen. Also wenn ihr Probleme habt scheut nicht den juristischen Weg.
Eigentlich müsste man jeden Antragsteller auf ALGII/Hartz IV als "must have" eine Rechtschutzversicherung empfehlen, denn dann hat man dadurch keine Belastungen.
Wie dem auch sei, ich bin froh das ich diesem Weg gegangen bin und hoffe einigen damit etwas Mut zu machen. Es stehen noch soviele Entscheidungen aus, dass ich es auch gespannt weiter verfolgen werde.

In diesem Sinne, just the lucky one ;-)....good luck.
Tom

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Sa 9. Apr 2011, 11:33
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Beitrag Re: falsche Berechnung von Hartz IV
Super. Herzlichen Glückwunsch zum Sieg.

Leider aber gibt es auch Richter, die etwas neben der Spur laufen und unsereinem nicht den Dreck unterm Fingernagel gönnen. Und die sind mitunter sogar Sozialrichter. Wenn man da nicht mehr den Mut fürs LSG hat ... Und das dauert ja auch wieder ...

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Sa 9. Apr 2011, 11:37
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Beitrag Re: falsche Berechnung von Hartz IV
Das hören wir alle hier doch gerne, dass der ganze Stress zu einem annehmbaren Ende geführt hat. Aber wie Du schon schreibst, es lohnt sich erstaunlich oft, sich zu wehren. Natürlich kann man nicht immer Erfolge haben, es soll ja sogar schon vorgekommen sein, dass die Behörde alles richtige machte und man selbst irgendwie falsch lag. :zwinker: Aber sich nicht zu wehren, ist sicherlich der schlechteste Weg.

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Sa 9. Apr 2011, 11:40
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