Strom Gastherme

Hilfe bei Fragen rund um Miete, Heizkosten etc. beim ALG II nach § 22 SGB II.
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marsupilami
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Re: Strom Gastherme

#151

Beitrag von marsupilami » Fr 2. Nov 2018, 15:52

Ist an der Steckdose für die Therme Platz für sowas?
http://tinyurl.com/ybhuw7us
Wennste dem vor dem Messen den Strompreis eingibst, rechnet das Teil den Stromverbrauch auch gleich in Mäusen aus.

Oder mal beim Energielieferanten nachfragen, ob man sowas für wenig Geld oder gar lau geliehen bekommt ....


Nachteil bei allen solchen Geräten (egal ob von pearl, Conrad, ....) die sind für das kleine Geld nicht geeicht und damit nicht "gerichtsfest".
Aber einen sicheren Anhaltspunkt liefern sie allemal.
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Günter
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Re: Strom Gastherme

#152

Beitrag von Günter » Fr 2. Nov 2018, 20:50

Vergiss es, die Therme ist fest am Stromnetz angeschlossen, das hat den Grund, weil Null und Phase nicht vertauscht werden dürfen. Nix mit Stecker.
Ist der einzige Existenzgrund für Milliarden Menschen nur die Befriedigung der Profitgier der Besitzenden? Oder haben diese Menschen auch ein Anrecht auf ein menschenwürdiges Leben?

Ich könnte freundlich, aber wozu? :6:

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marsupilami
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Re: Strom Gastherme

#153

Beitrag von marsupilami » Sa 3. Nov 2018, 09:17

:arge:
:verlegen:
Hab mich von diesen Warmwasserboilern zu dieser Annahme verleiten lassen.
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marsupilami
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Re: Strom Gastherme

#154

Beitrag von marsupilami » Sa 3. Nov 2018, 09:39

Gehe ich recht in der Annahme, dass dieses Dokument zum Download

problembetrachtung_haushaltsenergie in regelbedarfsleistung

von dieser Seite:
http://www.sozialesleben.de/index.php/d ... tlichungen

auch nicht viel bringt?
Da schon ein paar Jährchen alt.
problembetrachtung_haushaltsenergie in regelbedarfsleistung.pdf
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Strom Gastherme

#155

Beitrag von Koelsch » Sa 3. Nov 2018, 10:29

Was spricht denn gegen Marsu's Lösung hier viewtopic.php?p=498862#p498862
das passt und das legt man den "Oberen" vor und dann sollen die dagegen argumentieren, wenn sie meinen, das zu können.
Frei nach Hanns-Dieter Hüsch, ist der Kölner überhaupt zu allem unfähig. Er weiß nix, kann aber alles erklären.
Deshalb kann von mir keine Rechtsberatung erfolgen, auch nicht per e-mail oder PN.

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Re: Strom Gastherme

#156

Beitrag von marsupilami » Sa 3. Nov 2018, 11:09

Vielleicht könnte derf/die Threadersteller*in die eigentliche Problemstellung ab #137 nochmal andersherum formulieren.

Ich gehe derzeit davon aus, dass die bisherige Berechnung(-smethode) des JC per Überprüfungsantrag angezweifelt werden soll.
Dann kann man doch - meiner Ansicht nach - das JC im Rahmen dieses Antrages auffordern, die bisherige Berechnungsmethode zu erläutern.
Genauer Rechenweg, Zahlengrundlagen, rechtliche Grundlagen, Anwendung aktueller Rechtsprechung, ....., erfragen.

Wenn das zu keinem befriedigenden Ergebnis führt, dem Überprüfungsbescheid widersprechen und mit obigem Urteil und Berechnungsmethoden mit den aktuellen Zahlen aus Betriebsanleitung und aktuellem Strompreis widersprechen.
"Meine Recherchen haben ergeben: ...."

Das JC wird dann einen Widerspruchsbescheid austüfteln und je nach Inhalt - Kopp schütteln oder Kopp nicken - muss man/vrau dann evtl. das SG belästigen.
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Re: Strom Gastherme

#157

Beitrag von Aurora » Mo 5. Nov 2018, 08:50

Bekannterweise setzt das JC den Rotstift gerne und häufig an.
Somit geht es in Posting #137 um die korrekte Anzahl der Betriebsstunden, etc.
In Posting #149 geht es um die Frage, warum ein eLB sich selbst limitieren soll, in dem er bei Antragstellung mit weniger (hier: Betriebstunden) als dem gesetzlich vorgeschriebenen Minimum zufrieden gibt.

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Re: Strom Gastherme

#158

Beitrag von marsupilami » Mo 5. Nov 2018, 10:15

Die korrekte Ermittlung der Betriebsstunden einer Gastherme ist tatsächlich offenbar ein Problem schon vor ALG-Zeiten.

Was sich mir immer noch nicht erschlossen hat:
a) Hat denn nun das JC die von Dir angesetzten Betriebsstunden im Bescheid gekürzt?
Dann sollten die das auch begründen!

b) Oder verlangt das JC von Dir die Vorlage genauer, "beweisbarer" Betriebsstunden?
Dieses letztere ist aber wohl nicht möglich.

Ich hab ein wenig "gekramt" und bin u.a. auf folgendes gestoßen:
http://www.aktive-erwerbslose.net/forum ... gastherme/
https://www.elo-forum.org/kdu-miete-unt ... izung.html

In beiden wird u.a. auch ein wenig erläutert, was bzw. welche Teile denn nun genau den Stromverbrauch generieren.
Das sind ja nicht nur der Zündfunke und die (Heizungs-)Pumpe sondern das Wasser im Heizkreislauf muß ja auch "überwacht" bzw. geregelt werden, was ja ebenfalls Strom verbraucht.


Für mich - der immer in Wohnungen mit Zentralheizung gewohnt hat und wohnt - ergibt sich aus den Postings dieser User in den obigen Links:
Die exakte, genaue Anzahl der "Betriebsstunden" ist ja von mehreren, vom Benutzer nicht zu beeinflussenden Faktoren abhängig.
Die Stromaufnahme bzw. der Stromverbrauch basiert letztendlich ebenfalls auf diesen - vom Nutzer nicht beeinflußbarer - Faktoren und ist somit letztendlich ebenfalls ein durchschnittlicher Schätzwert.


Wenn also a) dann Schrieb bzw. Widerspruch an das JC, es möge bitte begründen, aufgrund welcher Gesetze und Fakten der Rotstift angesetzt wurde und man möge bitte deren Berechnungsmethode ausführlich beschreiben und erläutern.

Wenn b) dann analog in etwa das Dokument aus diesem Posting https://www.elo-forum.org/512169-post16 ... 8572e6e5da nehmen und dem JC in etwa mitteilen, dass Deine Angaben zum Stromverbrauch auf den technischen Daten des Herstellers für dieses Gerät beruht und Du als Laie Dich nicht in der Lage siehst, genauere Angaben zu machen.


Falls JC auf den Gedanken kommt: bau Betriebsstundenzähler ein! dann antworten: a) Gerät gehört dem Vermieter, der müsste zustimmen.
b) wer zahlt? denn das müsste eine Fachfirma tun.
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Re: Strom Gastherme

#159

Beitrag von Aurora » Di 6. Nov 2018, 09:48

Danke das Du soviel Zeit investiert hast, marsu.
Nur lass mich doch erst mal den Antrag stellen :)) bevor wir von Technik-Einbau und anderen Problemen reden.

Hier gibt's ja immer viele Bescheide für einen Zeitraum.
1. Die vorläufige Bewilligung, dann
2. gefühlt Hundertausend Änderungsbescheide und
3. den abschließenden Bescheid.

Bei Überprüfungsantrag sollen meines Wissens nach alle zu prüfenden Zeiträume benannt werden.
Eine ellenlange Liste wäre das.
Vielleicht reicht es ja auch aus, die beiden abschließenden Bescheide aufzuführen :1:

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Re: Strom Gastherme

#160

Beitrag von marsupilami » Di 6. Nov 2018, 10:06

In § 44 Abs. 4 Satz 3 SGB X findet sich jedoch eine Regelung betreffend die Berechnung des Zeitraumes, für den rückwirkende Leistungen zu erbringen sind, wenn die Behörde auf einen Antrag tätig geworden ist. Entsprechend setzt das Gesetz voraus, dass ein Antrag – ein Überprüfungsantrag – gestellt werden kann.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/ueber ... 02815.html


Zu beachten ist allerdings:
§ 44 Abs. 4 SGB X bestimmt, dass Nachzahlungen längstens für einen Zeitraum bis zu vier Jahre vor dem 1. Januar des Kalenderjahres, in dem der Überprüfungsantrag eingegangen ist. Erfolgt die Überprüfung von Amts wegen, wird erst auf das Datum der Rücknahmeentscheidung abgestellt.

Die allgemeine Vier-Jahres-Zeitraum-Regelung wird in verschiedenen Spezialregelungen verkürzt. Die wohl größte praktische Bedeutung haben die Regelungen des § 40 Abs. 1 SGB II und des § 116a SGB XII, denen gemäß für alle Leistungen nach dem SGB II bzw. nach dem SGB XII der Vier-Jahres-Zeitraum auf ein Jahr reduziert wird.
Aus der gleichen Quelle wie oben.
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