Kauf von Pflegehilfsmitteln

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Koelsch
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Kauf von Pflegehilfsmitteln

#1

Beitrag von Koelsch » Di 18. Sep 2018, 23:01

Bisher wurde es so gehandhabt:

Pflegebedürftiger bestellt die notwendigen Hilfsmittel (da gibt's ne genehmigte Liste), Lieferant schickt Rechnung an's Sozialamt und alle waren glücklich.

Nun ändert das Sozialamt das Verfahren, ohne Begründung warum.
Pflegebedürftiger hat in Vorleistung zu gehen, den Lieferanten zu bezahlen. Dann "darf" er die Rechnung beim Sozialamt einreichen, die prüfen und "irgendwann" zahlen die dann an Pflegebedürftigen, wenn alles ok geprüft wurde.

ER beim SG läuft, aber außer Aktenzeichen passiert da seit wohl inzwischen 8 Wochen nix. Pflegebedürftiger hat kein Geld, um in Vorleistung zu treten.
Frei nach Hanns-Dieter Hüsch, ist der Kölner überhaupt zu allem unfähig. Er weiß nix, kann aber alles erklären.
Deshalb kann von mir keine Rechtsberatung erfolgen, auch nicht per e-mail oder PN.

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Günter
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Re: Kauf von Pflegehilfsmitteln

#2

Beitrag von Günter » Di 18. Sep 2018, 23:45

Wenn er eine Pflegestufe hat, dann kann er monatlich 125 € von der Pflegekasse für Sachleistungen bekommen. Falls er die bereits ausgeschöpft hat, würde ich trotzdem Kontakt aufnehmen und einen Vorschuss beantragen.
Ist der einzige Existenzgrund für Milliarden Menschen nur die Befriedigung der Profitgier der Besitzenden? Oder haben diese Menschen auch ein Anrecht auf ein menschenwürdiges Leben?

Ich könnte freundlich, aber wozu? :6:

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kleinchaos
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Re: Kauf von Pflegehilfsmitteln

#3

Beitrag von kleinchaos » Mi 19. Sep 2018, 06:09

Pflegehilfsmittel kann vieles sein, oft sind es Windeln, und die sind teuer, werden auch nur in großen Packungen geliefert. Diese Größen übersteigen das Budget eines Sozialleistungsempfängers erheblich, nochzumal wenn er nicht weis, wann die Kosten erstattet werden.
Also ins Bett pissen und scheißen, muss halt ständig gewaschen werden
Es ist zum kotzen
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