LKW Führerschein machen

Bewerbung, Kündigung, Probleme
Battiste
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LKW Führerschein machen

#1

Beitrag von Battiste » Di 16. Jan 2018, 14:37

Ein 18 jähriger Junge träumt davon Berufs - Kraftfahrer zu werden.
Er hat den Führerschein für 50ccm Roller, aber keinen Führerschein für PKW - wegen Geldmangel.
Er hat keine Ausbildung und keinen Schulabschluss ( ist aber trotzdem ein helles Köpfchen).
Er bekommt kein Kindergeld mehr, weil er nur Kraftfahrer werden will und nix anderes und somit nicht für Bildunsgmaßnahmen registriert ist.

Das Amt verweigert die Kostenübernahme für den Führerschein mit der Begründung, das sei erst ab einem Alter von mindetsens 25 möglich.

Meine Frage: Habt Ihr Tipps, wie man beim Amt argumentieren könnte?

und Ich habe z.B. auch von Firmen gehört, die die Kosten übernehmen. Evt. jemandem etwas bekannt?

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Re: LKW Führerschein machen

#2

Beitrag von Koelsch » Di 16. Jan 2018, 14:50

Ich bin da pessimistisch - wenn überhaupt kein "4-Rad Führerschein" vorhanden ist, dürfte es sehr schwer werden einen Aisbildungsplatz zum Berufskraftfahrer zu bekommen. Das aber wäre Voraussetzung, dass der LKW Führerschein jetzt schon angegangen werden kann - normal ist Mindestalter 21 Jahre

Ansonsten guck mal § 9 FeV
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Re: LKW Führerschein machen

#3

Beitrag von Olivia » Di 16. Jan 2018, 14:56

Evtl. den FS durch einen künftigen Arbeitgeber finanzieren lassen? Raten zieht er dann vom Lohn ab.

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Re: LKW Führerschein machen

#4

Beitrag von Koelsch » Di 16. Jan 2018, 15:55

Da wirst Du recht lange suchen müssen, um den AG zu finden - so meine Befürchtung. Und JC wird so lange nicht zugucken und zahlen
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Re: LKW Führerschein machen

#5

Beitrag von Battiste » Di 16. Jan 2018, 16:41

ok, also erst den kleinen dann den grossen schein machen.
dürfte jc denn, wenn es wollte beides vorfinanzieren?

und da wir dabei sind, pikantes detail: er bekommt kein kindergeld, weil er ja nicht "registriert" ist.

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Re: LKW Führerschein machen

#6

Beitrag von Koelsch » Di 16. Jan 2018, 16:57

Können könnte das JC vermutlich, ob es aber will?

Kindergeld, da bin ich mir nicht sicher, wäre aber unterm Strich kaum ein Unterschied, da es ja auf ALG II angerechnet wird, bis auf die Versicherungspauschale.
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Re: LKW Führerschein machen

#7

Beitrag von Olivia » Di 16. Jan 2018, 17:08

Kann das JC nicht zur Kindergeld-Antragstellung auffordern, um so die Bedürftigkeit zu senken?

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Re: LKW Führerschein machen

#8

Beitrag von Koelsch » Di 16. Jan 2018, 17:44

Kann es, aber ist das unser Problem?
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Re: LKW Führerschein machen

#9

Beitrag von Battiste » Di 16. Jan 2018, 18:07

hmm.

also theoretisch wäre es möglich. das ist im grunde das was ich wissen wollte. also danke schon mal an dieser stelle.

dann wäre die nächste frage, ob ich einen anderen thread eröffnen sollte.

habe die situation nämlich jetzt so verstanden:

kind (18) wohnt bei mutter und ist nicht in bezug und kriegt kein kindergeld. (warum nicht frage ich mich da gerade.)

mutter verdient sehr wenig.

kind war bei bundesagentur für arbeit vorstellig. ich muss genau nachfragen, was da empfohlen wurde.

wie es scheint war die empfehlung nach hause zu gehen und abzuwarten bis der führerschein vom himmel fällt oder die mutter im lotto gewinnt.

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Re: LKW Führerschein machen

#10

Beitrag von Koelsch » Di 16. Jan 2018, 18:17

Erkundige Dich da mal genau. Zuständig wäre meines Erachtens aber das JC, nicht die BA

Ohne konkrete Zahlen, kann man wenig sagen

Brutto/Netto Einkommen Mutter, Warmmiete, das wären die "Grundbausteine", um der Sache was näher kommen zu können.
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Re: LKW Führerschein machen

#11

Beitrag von kleinchaos » Di 16. Jan 2018, 20:56

Kindergeld ab 18 wird nur dann gezahlt, wenn sich das Kind in Ausbildung befindet oder auf eine Ausbildung wartet, muss aber in dieser Zeit zwingend bei der arbeitsagentur als arbeits- und ausbildungssuchend registriert sein.
"Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden." Rosa Luxemburg

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Re: LKW Führerschein machen

#12

Beitrag von Battiste » Di 16. Jan 2018, 21:49

zur weiteren situation: mutter bekommt 1100 netto.

jetzt kommt das spezielle: die familie wohnt für 400euro kalt in miete und die mutter muss noch 700euro im monat kredit tilgung für ein leerstehendes haus zahlen, das noch zum verkauf steht. ob nach dem verkauf der kredit vollends getilgt werden wird bzw. der verkauf per zwangsversteigerung passieren wird, steht noch nicht fest. eng genug dafür ist es schonmal.

kind weiss genau was es will: berufskraftfahrer werden.

vorgeschlagen wurde eine maßnahme: 200€ pro Monat, Einblick in verschiedene Betriebe um "Eindruck" vom Berufsleben zu machen.

Maler Lackierer und so weiter.

das mit der registirerung (kindergeld) sollte ja machbar sein. allerdings:
die maßnahme wurde vom kind bereits abgelehnt.

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Re: LKW Führerschein machen

#13

Beitrag von kleinchaos » Di 16. Jan 2018, 21:58

Das "Kind" nassauert sich also auf Mutters Kosten durch.
Es ist alt genug Entscheidungen zu treffen, zB Maßnahmen abzulehnen, dann ist es auch alt genug sein Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Ich hab auch lange gebraucht damals, aber eines Tages bin ich in den Baumarkt gefahren, dicke Kette gekauft und Vorhängeschloss, dekorativ um die Kühlschranktür drapiert und schon am nächsten Tag ging das betreffende Kind dann zum Arbeitsamt um sich anzumelden
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Re: LKW Führerschein machen

#14

Beitrag von Koelsch » Di 16. Jan 2018, 22:03

Also hat Mutter vermutlich rund 1500 brutto. Kreditzinsen dürften "uninteressant" sein für die Berechnung.

Mit Schätzungen für Nebenkosten und Heizkosten (75 m² x jeweils € 1,30) käme ich bei den Zahlen auf einen ALG II Anspruch von etwa € 540 für beide zusammen

Nur dürfte leider auch klar sein: Der Berufswunsch des "Kindes" interessiert JC und auch BA nicht so wirklich.
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Re: LKW Führerschein machen

#15

Beitrag von Battiste » Di 16. Jan 2018, 22:56

OK, für die genaue Berechnung kann man ja euren Rechner heranziehen. Also ich hoffe mal dass ich den bedienen kann.

Manchmal ist es ein bisschen schwierig Menschen zu einfachen Dingen zu bewegen. Es sind also Leute denen der Umgang mit Behörden schwerfällt.
Es sind aber keine Nassauer. Weder Mutter noch "Kind".

Es gibt einen genauen und absolut realistischen Berufswunsch. Das ist schonmal was. Nun gut, muss man Wege abseits des JC finden.

Die Mutter wird zu beschäftigt und zu verdrossen sein, um zum JC zu gehen. Lieber wird sie die Tapete von der Wand kratzen und essen.

Die Einstellung von kleinchaos finde ich legitim. Mir geht es hier um wenigstens die Rettung des Kindergeldes und eine sinnvolle Heranführung in kleinen Schritten an das große Ziel: Berufskraftfahrer.

Jetzt isses ja nicht gut für die statistik. Das sollte doch ein super Argument beim JC sein:-)

Grüße und Danke für die Infos.

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Re: LKW Führerschein machen

#16

Beitrag von Breymja » Mi 17. Jan 2018, 03:27

Kindergeld gibt's bis 21 Jahren übrigens nur mit Arbeitslosmeldung des Kindes. Zwischen 21 und 25 muss dann auch noch eine Ausbildungssuchendmeldung erfolgen.

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Re: LKW Führerschein machen

#17

Beitrag von marsupilami » Mi 17. Jan 2018, 09:16

Der junge Mann soll sich auf die Socken machen, und eine Spedition, Fuhrunternehmen, Entsorgungsunternehmen, .... suchen, die ihm a) die Ausbildung zum Berufskraftfahrer ermöglicht und b) schauen, dass er den dafür notwendigen Hauptschulabschluß nachholt.

Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten.
Auch die BA mischt da mit.
https://www.arbeitsagentur.de/bildung/s ... -nachholen

Per Fernstudium bei z.B. :
https://www.sgd.de/kursseite/hauptschul ... gKxN_D_BwE

Ansonsten einfach mal mit >> Hauptschulabschluß nachholen <<

Mal so als appetizer:
http://www.bildungsxperten.net/wissen/w ... nachholen/

Möglicherweise bietet auch seine VHS sowas an:
https://www.vhs-bw.de/abteilung/grundbi ... hluss.html

Das wird viel Energie und vor allem Durchhaltevermögen kosten.
Wenn das - quasi kostenlos - über die BA laufen soll, dann erfordert das natürlich auch A.i.d.H. sich gegen über seinem SB zu behaupten.
Eine Begleitung zu entsprechenden Gesprächen wäre sinnvoll, so als moralische Unterstützung.
Liefern muss grundsätzlich er!
Er muss Chef/Personalchef/Ausbilder überzeugen, dass er beides zusammen packt und durchzieht!
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Re: LKW Führerschein machen

#18

Beitrag von kleinchaos » Mi 17. Jan 2018, 13:26

Ohne Hauptschulabschluss fällt natürlich die Möglichkeit der Speditionskaufmannausbildung erstmal weg.
Also:
Es bleibt ihm dann eine sogenannte überbetriebliche Ausbildung, vielleicht gar im Bürohelferbereich, Praktikumsbetrieb vielleicht schon die gewünschte Spedition. In dieser Ausbildung erwirbt er mindestens auch den Hauptschulabschluss, bei entsprechenden Zensuren vielleicht gar den Realschulabschluss und damit noch 1 Jahr länger lernen und er kriegt den Speditionskaufmann. Mit dieser Ausbildung dann im Praktikumsbetrieb den LKW-Schein zu machen sollte drin sein
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Re: LKW Führerschein machen

#19

Beitrag von marsupilami » Mi 17. Jan 2018, 14:49

Der junge Mann will Brummi fahren und nicht Laster und ihre Lenker disponieren.
Also Ausbildung zum Berufskraftfahrer und nicht Speditionskaufmann.
Denn letzterer braucht für seine Berufsausübung nicht unbedingt eine Führerschein geschweige denn einen LKW-Führerschein.

Wie Du - kc - aber richtig geschrieben hast: ohne Schulabschluss keine Ausbildung.
Deshalb schrub ich ja, kukken nach einen Ausbildungsbetrieb, wo er sowohl die Ausbildung machen kann als auch parallel dazu den Schulabschluss.

Mein erster Gedanke wäre dann halt eine Spedition mit Nahverkehr, dass er abends zu Hause ist und auf die Schule lernen kann.
Oder Baufirma mit eigenen LKW's, Entsorgungsbetrieb (Müllabfuhr) - da lernt er dann auch wirklich (an-)fahren im Winter.

Überbetriebliche Ausbildung wird vermutlich auch das werden, denn eine Müllabfuhr befördert keine Personen und da sind dann doch jeweils unterschiedliche Dinge zu beachten und Regelungen einzuhalten.
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Re: LKW Führerschein machen

#20

Beitrag von Battiste » Mi 17. Jan 2018, 16:27

Also zumindest habe ich jetzt schon einmal 20 Ausbildungsplätze in der Nähe gefunden. Da steht auch immer PKW Führerschein "wünschenswert" - also wohl keine Bedingung. Hauptschulabschluss wurde anscheinend schon nachgeholt wie ich höre.
Das heisst für mich: Bewerbungen raus, wenns was wird: Super. Wenn nicht, so muss es wenigstens Kindergeld geben.
Er sollte sich definitiv arbeitssuchend melden.

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Re: LKW Führerschein machen

#21

Beitrag von Koelsch » Mi 17. Jan 2018, 16:59

:jojo: :jojo:
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Re: LKW Führerschein machen

#22

Beitrag von kleinchaos » Mi 17. Jan 2018, 17:42

Er muss isch auch ausbildungssuchend melden, die Arbeitslosmeldung allein reicht NICHT aus!
Volljährige Kinder
Mit Vollendung des 18. Lebensjahres bleibt der Kindergeldanspruch nur weiterhin bestehen, wenn sich das Kind in einer Schul- oder Berufsausbildung befindet oder bei der Agentur für Arbeit als arbeit- bzw. ausbildungssuchend gemeldet ist. In diesem Fall werden Leistungen bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres weiter gezahlt (die Monate, in denen das Kind den gesetzlichen Wehr- oder Zivildienst abgeleistet hat, werden über das 25. Lebensjahr hinaus weiter gezahlt).
http://www.kindergeld.org/
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Re: LKW Führerschein machen

#23

Beitrag von marsupilami » Mi 17. Jan 2018, 17:45

Und bis es mit einem Ausbildungsplatz als Berufskraftfahrer klappt, soll er sich vielleicht doch mal wenigstens Schnuppertag zum Mitfahren organisieren, um mal zu sehen, dass Brummifahren mehr ist als 2 mtr über den Köppen der PKW's zu sitzen.
Das ist nicht nur das ermüdende Geradeausfahren auf der Autobahn in den Sonnenuntergang.
Das ist auch Rangieren in enge Einfahrten, schweißtreibendes Beladen und Sichern der Ladung, Zeitdruck wenn Terminfracht geladen, Stau auf der Autobahn, ....
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Re: LKW Führerschein machen

#24

Beitrag von kleinchaos » Mi 17. Jan 2018, 17:47

Lenkzeiten, Parkplatzsuche, Duschsuche, Essen selber machen oder weitgehend mitnehmen, da muss gut eingekauft und geplant werden, denn die Auslöse reicht da lange nicht
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Re: LKW Führerschein machen

#25

Beitrag von Battiste » Do 18. Jan 2018, 14:00

Er fährt zielgenau Traktor seit er 5 ist und die Mutter hat bei einer Spedition gearbeitet, wo er das alles mitbekommen hat. Der Berufswunsch kommt also nicht von irgendwo. Die Anforderungen sind erfüllt. Wie so oft ist nun das "Marketing" wichtiger als das "Produkt".:-) Ich bin sicher, er hätte nix dagegen in den Beruf rein zu schnuppern; nur nicht eben Probetage beim Bäcker, Lackierer oder Maurer.

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