LSG Sachsen – L 3 AS 508/18 B ER - Sanktion wegen Verhinderung der Anbahnung eines Arbeitsverhältnisses

Urteile und Kommentare
Antworten
Benutzeravatar
Koelsch
Administrator
Beiträge: 60594
Registriert: Fr 3. Okt 2008, 20:26

LSG Sachsen – L 3 AS 508/18 B ER - Sanktion wegen Verhinderung der Anbahnung eines Arbeitsverhältnisses

#1

Beitrag von Koelsch » Sa 8. Sep 2018, 09:50

Leitsatz

1. Ein Vermittlungsvorschlag muss Angaben zur Art der T?tigkeit, zum
Ort, Inhalt und Umfang der T?tigkeit sowie zum Arbeitgeber enthalten,
nicht aber zur H?he des Lohnes. (Rn.50)

2. Nach dem Inkrafttreten des Mindestlohngesetzes ist ein Jobcenter
nicht verpflichtet, ohne jeden Anhaltspunkt f?r ein gesetzwidriges
Verhalten des Arbeitgebers in einem Vermittlungsvorschlag eine
Mindestverg?tung anzugeben und/oder die Einhaltung der Vorschriften zum
gesetzlichen Mindestlohn zu pr?fen. (Rn.56)

3. Bei ?blichen Terminkollisionen hat der Leistungsberechtigte zumutbare
Bem?hungen f?r eine Terminverlegung zu t?tigen. (Rn.60)

4. Rein pers?nliche Vorstellungen der privaten und beruflichen
Lebensf?hrung stellen in der Regel keinen wichtigen Grund dar. (Rn.61)
S?chsisches_Landessozialgericht_L_3_AS_508-18_B_ER_JURE180013300.pdf
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Frei nach Hanns-Dieter Hüsch, ist der Kölner überhaupt zu allem unfähig. Er weiß nix, kann aber alles erklären.
Deshalb kann von mir keine Rechtsberatung erfolgen, auch nicht per e-mail oder PN.

Antworten

Zurück zu „Zumutbare Arbeit, Maßnahmen, & Sanktionen“