Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

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Katharina2006
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Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#1

Beitrag von Katharina2006 »

Nach meinen neuesten "Erfahrungen" mit der ARGE habe ich mittlerweile so eine Wut auf das ganze Konsortium, dass ich über eine Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde nachdenke. Bringt das in der Praxis etwas oder kann das vielleicht auch genau ins Gegenteil umschlagen???
Hat irgend jemand von Euch schon Erfahrungen damit gemacht??
Der Unterschied zwischen Dir und mir - bin ich

Die beiden schönsten Dinge der Welt sind die Heimat,
aus der wir stammen,
und die Heimat, nach der wir wandern.
Heinrich Jung-Stilling (1740 - 1814)

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angel6364
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Re: Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#2

Beitrag von angel6364 »

Folgender Text stammt nicht von mir, sondern aus irgendeinem Forum - ich weiß weder, aus welchem, noch von wem das geschrieben wurde, leider!
Ich fand den so gut zum Thema, dass ich ihn mir kopiert hatte, ohne weitere Daten.
Dienstaufsichtsbeschwerde:
Es gibt unterschiedliche Empfänger für die erfolgreiche Beschwerde, bei denen der eine den anderen nicht ausschließt.

Variante 1: Der Chef.
Er sitzt in der Betroffenen Arge und ist somit verantwortlich für den Scheiss, den seine Leutchen bauen. Er muss ganz anders mit sowas umgehen. Also macht ein Schreiben an den "Verantwortlichen Leiter" der Arge Sinn. Der Inhalt bleibt prinzipiell der Gleiche, nur der Empfänger ist wichtig. Ich persönlich habe den Chef meiner Arge ermittelt, indem ich unter Strafandrohung die Benennung verlangt habe. Dauert ca. eine woche. Dadurch war der Laden so dolle gewarnt, das die Beschwerde hinfällig wurde, da ja der Beschwerdegrund bereits vorher beseitigt wurde. Verblüffend, nicht wahr? Man sollte aber eine gewisse "Scheissegal"-Mentalität haben, denn DAS vergisst die Arge nicht. Man kann sich dadurch immer eine Sonderbehandlung sicher sein.

Variante 2: Der Chef vom Chef.
Irgendwo im schönen Nürnberg sitzt die Bundesagentur für Arbeit(slosenverwaltung), die wiederrum ein "Kundenreaktionsmanagementcenter" betreibt. Wenn DIE eine Beschwerde erhalten passieren meist zwei Dinge: Zum einen fragen die beim betroffenen Chef (siehe 1.) nach, zum zweiten nehmen die den Fall als laufende Beschwerde in die Statistik- Die möchten aber Statistiken mit erledigten Beschwerden, laufende/offene sind schlecht - also fragen die später nochmal nach. Und das mag der Chef nicht, der bemüht sich also, den Mist zu regeln. Ach ja, die Fragen meist über die Regionaldirektion des Bundeslandes nach, die weiter nach unten nachfragen - die Sache rumpelt also mit dem Charme einer Geröll-Lawine umher.
Die Nürnberger haben folgende Postanschrift:
Bundesagentur für Arbeit
Kundenreaktionsmanagement
Regensburger Straße 104
90408 Nürnberg

Variante 3: Die Kumpels vom Chef.
Der Chef der Arge ist >immer< abhängig von der lokalen Politik, auch wenn er das fast nie wahrhaben will. Wenn also der Oberbürgermeister der Stadt, einer vom Landrat, Stadtrat oder wer auch immer nachhakt "Hör mal, wir haben hier die Beschwerde eines besorgten Bürgers liegen - hast Du Deinen Laden da nicht im Griff oder was ist da los?" - dann schämt sich der Chef und sieht zu, das er das ganz schnell regelt. Diese Variante greift vor allem bei den BA-unabhängigen "Optionskommunen", hat aber auch in Düsseldorf zu OB Erwins Zeiten klasse funktioniert. Wichtig ist hier, das man wirklich Fakten (sprich: Gerichtsfeste Beweise) mit liefert. Im Zweifelsfalle kann man auch ruhig bei mehreren Stellen nachhaken.

Variante 4: Die Justiz.
Justitia wird zwar nicht ohne Grund als Blind dargestellt, aber manchmal hat Sie Lichte Momente - vor allem dann, wenn man eine Strafanzeige wegen Betruges, Nötigung und was einem noch so zutreffend erscheinen mag gegen den verantwortlichen SB stellt. Am Ende wird zwar immer eingestellt wegen nicht erkennbarem Straftatbestand oder fehlerhaftem Verhalten, aber DER Terz, den die Arge dadurch hat sorgt meist für längeren Frieden, pardon, Waffenstillstand. Bei mir z. b. ergaben sich anderthalb Jahre völlige Funkstille mit der einzigen Ausnahme der Bewilligungsbescheide. Diese Variante ist übrigens wertlos, wenn man ohne Kohle da steht, untermauert aber alles andere vom feinsten - Hat aber auch den Nachteil, dass die Arge sich das garantiert merkt. Und zu oft sollte man das auch nicht anwenden.

Zum Schluss noch was allgemeines zu den Beschwerden:
Eine Beschwerde, egal AN wen und egal ÜBER Wen oder Was muss immer sachlich und korrekt formuliert sein. Emotionen gehören da nicht rein, nur Fakten & Beweise. Es empfiehlt sich außerdem, das ganze kurz und bündig zu halten.
Ich denke schon, dass ständige Beschwerden, gleich welcher Art, kräftig Sand ins Getriebe streuen.
"Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten."

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Katharina2006
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Re: Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#3

Beitrag von Katharina2006 »

Hi angel,
ganz herzlichen Dank für Deine ausführliche und informative Antwort - damit hast Du mir wirklich Mut gemacht, mich auch mit Beschwerden zu wehren. Widersprüche und Klagen beim SG hatte ich in der Vergangenheit schon mehrmals in die Wege geleitet.
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marsupilami

Re: Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#4

Beitrag von marsupilami »

Ich hab mich mal beschwert, weil immer mehrere Leute zum selben Termin geladen wurden. Wenn die alle kamen, konnte ich 'ne halbe Stunde oder länger warten. Nicht dass ich keine Zeit hätte, aber ich finde es einfach unhöflich.

Hab mich bei der stellvertretenden Leiterin des Job-Centers beschwert.
Gegenargument: Beim Doc müsse ich auch warten. Meine Anwort, sie solle nicht Äpfel mit Birnen vergleichen und ausserdem sei dieses Bestellverfahren unhöflich wurde damit abgetan dass ihr das a) egal sei und b) ich das hinzunehmen hätte.

Das einzig Sinnvolle wäre gewesen, sich mit mehreren, die den gleichen Termin hatten zusammenzutun und dann zu klagen.
Nur: was wäre dann gewesen? Die SB's wären noch pingeliger geworden und das Ganze für eine - letztendlich - Nichtigkeit.

Selbst wenn's um größere Sachen geht, warte bis der SB Dir ein schönes, großes, schriftlich formuliertes Ziel bietet.
Falsche Zahlen/Berechnung im Bescheid, rechtliche (und belegbare) Fehler in der EGV..... dann aber Feuer aus allen Rohren.

Solche Lappalien wie Trödeligkeit oder Terminschlampereien wie oben sind es nicht wert, auf's Korn genommen zu werden.

Vergiss nicht: nach dem "Gefecht" musst Du mit ihr/ihm wieder "zusammenarbeiten". Und die könnnen Dich mit den legalen Möglichkeiten bis zur Weißglut piesacken. Und Du? Hast nichts!

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Koelsch
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Re: Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#5

Beitrag von Koelsch »

Tut mir leid, dazu kann ich nichts sagen, ich hab mich noch nie Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwert, denn ich sehe darin auch keinen Sinn. Ich befürchte da immer, ok, der SB bekommt ein mehr oder minder ernsthaftes "Du-Du-Du" vom Vorgesetzten, und Du bekommst, mit Glück, einen neuen SB. Neuer SB weiß aber wie er zu dieser "Ehre" gekommen ist und denkt:

Du kleine Katharina (vermutlich denkt er sogar ganz andere, hier nicht druckbare Sachen :oops: hast also einem lieben Kollegen schmerzhaft vors Schienbein getreten. Dann wollen wir doch mal sehen, wer auf Dauer besser treten kann.

Zu solchen Beschwerden würde ich allenfalls greifen, wenn ich klare, eindeutige Rechtsverstöße zu rügen hätte. Wenn ich mich aber im zäh, klebrigen Sumpf der Kann-Vorschriften beschwert fühle, dann halte ich meinen Mund, bzw. wehre mich auf dem "normalen" Weg mit Widerspruch und Klage.
Frei nach Hanns-Dieter Hüsch, ist der Kölner überhaupt zu allem unfähig. Er weiß nix, kann aber alles erklären.
Deshalb kann von mir keine Rechtsberatung erfolgen, auch nicht per e-mail oder PN.

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angel6364
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Re: Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#6

Beitrag von angel6364 »

marsupilami hat geschrieben:
Selbst wenn's um größere Sachen geht, warte bis der SB Dir ein schönes, großes, schriftlich formuliertes Ziel bietet.
Falsche Zahlen/Berechnung im Bescheid, rechtliche (und belegbare) Fehler in der EGV..... dann aber Feuer aus allen Rohren.
Es gibt Dinge, die man nicht einfach so einklagen kann - Unhöflichkeiten, Beleidigungen, sich laufend selbst widersprechende Bescheide (die Dich zum ununterbrochenen Klagen zwingen z. B.)
Vergiss nicht: nach dem "Gefecht" musst Du mit ihr/ihm wieder "zusammenarbeiten". Und die könnnen Dich mit den legalen Möglichkeiten bis zur Weißglut piesacken.
Und wenn sie das längst tun? Weil man ein treudoofes, sich alles gefallen lassendes Schaf war? Diese Konstellation ist häufiger, als Du denkst.
Und Du? Hast nichts!
Doch, man hat wohl: siehe mein Post weiter oben.
Entscheidend ist der richtige Addressat, am besten mehrere.
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Emmaly
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Re: Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#7

Beitrag von Emmaly »

Meine Erfahrung aus dem Jahr 2002, da gab es noch keine ARGEn:
Ich habe mich über die AV, zu der ich wegen Arbeitssuchendmeldung mußte, beim Dienststellenleiter beschwert. Mit positiven Effekt. Eine herablassende Behandlung habe ich nie wieder erfahren.

Wie angel6364 schreibt, es gibt solche Abhängigkeiten. Es ist immer auch eine Einstellung der Führungsebene zu solchen Sachen.

Am besten immer mit Beistand zur ARGE.
LG Emmaly
Alle von mir gemachten Angaben entsprechen meiner Lebenserfahrung und meinen Kenntnissen. Für die Richtigkeit wird nicht garantiert. Es findet keine Rechtsberatung statt. Sachfragen werden grundsätzlich nicht per E-Mail oder PN beantwortet.

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Pattermann
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Re: Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#8

Beitrag von Pattermann »

:solemio:
Jeder Chef hat auch einen Chef...

Ich kann angel6364 nur für diesen text beglückwünschen - er stimmt.

Als Selbstständiger (durch Betrug/nicht mehr einklagbare Forderungen ganz unten gelandet) hatte ich eine SB, die über die Familie mit dem halben Stadtrat versippt war und glaubte, sie stehe über den Dingen.
Als ich für einen Neubeginn ein umfangreiches Konzept(ca. 60 Seiten) einreichte, teilte sie mir nach 21 Tage !! Prüfung mit, daß sie das Konzept als nicht stichhaltig ansehe. Ich hatte darin kalkuliert, in ca 6 Monaten aus dem Bezug zu kommen. Die SB teilte mit mit, ich hätte 60 Tage, dann entweder top (in den Schwarzen Zahlen) oder hop (Gewerbeabmelden oder die komplette Streichung der Leistung. Gespräche (persönlich oder telefonisch) änderten nichts, besonders, weil die junge Dame 1 Tag nach der Entscheidung für 3 Wochen in Urlaub entschwand.
Natürlich war es nicht möglich, das Geschäft in den 8 Wochen so aufzubauen. Am letzten Tag der Frist bestellt sie mich ein und hatte auch schon eine neue Eingliederungsvereinbarung in der Hand: Zuweisung zu einem Bildungsträger für EDV oder ein 1-€-Job. Beides lehnte ich ab!!!
Das Gespräch dauerte 30 Minuten, dann war ich wieder draußen. :aufgemerkt:

So nicht! Ich erfragte und erhielt den Namen des Chefs der ARGE. Doch Termin - der Herr war im Urlaub! Als ausführlicher Brief an den Landrat, Bürgermeister und an die Zentrale in Nürnberg
Nach 4 weiteren Wochen Stillstand dann der Termin, ein 2 Stündiges, ruhiges Gespräch! Auf beiden Seiten Sachlich!
Ergebnis:
Neuer SB, neue Prüfung des Business-Planes, innerhalb 1 Woche positiver Bescheid! :jumpi:

Wichtig war das Gespräch mit dem Chef und/oder meine Briefe
Denn der Ton macht ja auch hier die Musik.
Nur die ehemalige SB kennt mich jetzt nicht mehr - schade.
Gerne gebe ich mein Wissen weiter - es erfolgt jedoch hier keine Rechtsberatung, auch eine Haftung jeglicher Art ist ausgeschlossen!

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Koelsch
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Re: Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#9

Beitrag von Koelsch »

Gratuliere, dass Du das durch bekommen hast. Es ist auch meine Erfahrung, manchen SB's sind unter aller S...., aber wenn man etwas Glück hat und, in meinem Fall, durch konsequente Widersprüche und Klagen, den Herrschaften genügend auf den Geist gegangen ist, dann findet sich oft auch jemand, mit dem man wirklich gut bedient ist.
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Katharina2006
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Re: Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#10

Beitrag von Katharina2006 »

Es geschehen noch Zeichen und Wunder :party:

Nachdem ich eine Fachaufsichtsbeschwerde an das Kundenreaktionsmanagement in Nürnberg geschrieben hatte, wurde von der ARGE zunächst meine Nebenkostenerhöhung neu berechnet und in voller Höhe anerkannt.

Außerdem habe ich heute zum ersten Mal seit Jahren einen Bewilligungsbescheid für das nächste Halbjahr bekommen, gegen den ich keine Widerspruch einzulegen brauche. Meine Angaben EKS wurden in voller Höhe berücksichtigt, KdU, Regelsatz alles passt. :party:

Das Beste zum Schluss: Gerade habe ich ein Fax meines Rechtsanwalts bekommen. Die ARGE wird den mir aus 2006 zustehenden Betrag (ich hatte auf Neuberechnung nach Vorlage des Einkommenssteuerbescheides für 2006 beim Sozialgericht geklagt) einschließlich Zinsen bis zum 5.12. 2008 auf mein Konto überweisen - immerhin fast € 1.800.-- . :party: Auf eine weitere Gerichtsverhandlung wird verzichtet.

Geht doch!!!!! Fazit: Es lohnt sich, sich zu wehren.

Herzlichen Dank an alle, die mir hier geholfen haben. :party:
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marsupilami

Re: Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#11

Beitrag von marsupilami »

Ein nettes kleines Weihnachtsgeschenk.

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Katharina2006
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Re: Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#12

Beitrag von Katharina2006 »

Hi Marsu,

für mich ist das schon ein riesengroßes Weihnachtsgeschenk :party:
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marsupilami

Re: Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#13

Beitrag von marsupilami »

Fällt mir gerade ein:
Musst Du das Geld jetzt nicht als Einnahme angeben?

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Katharina2006
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Re: Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#14

Beitrag von Katharina2006 »

Hihihi, das wärs noch - das würde der ARGE sicherlich gefallen :totlach: :totlach: :totlach:
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Koelsch
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Re: Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#15

Beitrag von Koelsch »

Ich weiß zwar nicht, wie sich sehr gute Nachrichten anhören müssen, aber diese hört sich zumindest schon mal gut an. Gratuliere!

Ich lese gerade Marsus "Einkommensfrage". Nein das muss nicht als Einkommen angegeben werden



was natürlich nicht zwangsläufig heißen muss, das die ARGE das nicht anfänglich ander sieht - Widerspruchsstellen und Sozialgerichte wollen ja schließlich auch beschäftigt sein. :party:
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Christoph
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Re: Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#16

Beitrag von Christoph »

Und wie ich sehe, Kathi investiert die entsprechenden Gelder frauentypisch. :gaga:

Nachzahlung ALG2 ist kein Einkommen.

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Katharina2006
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Re: Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#17

Beitrag von Katharina2006 »

@ Christoph + Koelsch, noch einmal ganz herzlichen Dank für Eure Hilfe und die Glückwünsche. Klar Christoph, ein paar neue Klamotten zu Weihnachten werden da auch in rL drin sein, eben doch frauentypisch.
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Emmaly
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Re: Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#18

Beitrag von Emmaly »

Ein tolles Weihnachtsgeschenk finde ich.

Gratulation.
LG Emmaly
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Katharina2006
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Re: Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#19

Beitrag von Katharina2006 »

Danke Emmaly - das finde ich auch. Ich darf aber auch noch einmal sagen, wenn ich bei Euch hier nicht so tolle Unterstützung bekommen hätte, hätte ich das nicht durchziehen können. Es ging wirklich nur, weil ihr mich immer wieder darin bestärkt habt. Dankeschön.
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Katinka
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Re: Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#20

Beitrag von Katinka »

Hallo Katharina, ich freu mich auch für dich! :bravo:

Hast du nicht einen Tipp, wo ich mich beschweren gehen kann? Z.B. wegen der völlig aus der Luft gegriffenen Begründungen und Unterstellungen im Ablehnungsbescheid der Arge und auch des Sozialgerichtes? :ka:

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Katharina2006
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Re: Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#21

Beitrag von Katharina2006 »

Danke, dass Du Dich mit mir freust, Katinka.

vielleicht versuchst Du es auch einmal mit einer Fachaufsichtsbeschwerde - ich habe damit jetzt nur positive Erfahrungen gemacht.

Alles Liebe
Kathi
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keindurchblickmehr
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Re: Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#22

Beitrag von keindurchblickmehr »

Hallo Katharina,

super gemacht... Glückwunsch......

Ich bin allerdings verwundert, daß das Kundenreaktionsmanagment in Nürnberg sich bei dir bzgl. Nebenkostenabrechnung eingesetzt hat. Meine diesbzgl. Beschwerde wegen Nichtbearbeitung bzw. Ablehnung von Überprüfungsanträgen hinsichtlich KDU wurde von dort mit der Mitteilung der Nichtzuständigkeit und daher keine Weisungsbefugnis beantwortet. :ka:

Nun gut...dann entscheidet hier eben das SG... :gaga:

Wie ich auch immer sage.. nicht aufgeben.... selbst wenn man manchmal keine Lust mehr dazu hat... nur wenn wir uns wehren...dann kommen wir weiter....

Ein wirklich schönes Weihnachtsgeschenk ..feiere schön :party:

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Katharina2006
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Re: Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#23

Beitrag von Katharina2006 »

Hi keindurchblickmehr,

danke für Deine guten Wünsche, klar feier ich ein wenig und gönne mir auch mal wieder ein schönes Weihnachtsgeschenk :party:

Wie weit sich das Kundenmanagement im Einzelfall einsetzt, weiß ich leider auch nicht. Bei mir sind im Laufe der letzten zwei Jahre einige Sachen seitens der ARGE passiert, die nicht in Ordnung waren. Diese habe ich im Rahmen einer Fachaufsichtsbeschwerde geschildert. Ich habe dann nur eine Rückmeldung bekommen, dass man sich mit meiner zuständigen ARGE in Verbindung setzt.
Gleichzeitig habe ich den stellvertretenden Leiter der ARGE angerufen und um ein Gespräch gebeten. Dieser wollte jedoch zunächst einmal im eigenen Hause nachprüfen, wie der Stand der Dinge wäre, bevor es zu einem Gespräch käme. Dieses Gespräch hat dann gar nicht stattgefunden, da jetzt plötzlich und völlig unvermutet :cool: , genau das bewilligt wurde, was mir zusteht.
Wegen der Nachzahlung aus 2006 lief noch ein Prozess beim Sozialgericht, der sich mit dem heutigen Schreiben der ARGE erledigt hat.
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Pegasus
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Re: Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#24

Beitrag von Pegasus »

Auch ich freue mich für Dich. Zeigt sich doch, dass man nie aufgeben darf. :bravo:


Trenne dich nie von deinen Träumen und Illusionen, denn wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben.
Pegasus
In jeden Stein, in jeden Ast, in jeden Tier ist Leben wie in Dir selbst

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Katharina2006
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Re: Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde

#25

Beitrag von Katharina2006 »

Danke Pegasus,
der Spruch ist echt super.
Der Unterschied zwischen Dir und mir - bin ich

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