Krankenversicherungsbeiträge

Hilfe bei der Antragstellung und dem ALG II Bescheid
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Katinka
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Krankenversicherungsbeiträge

#1

Beitrag von Katinka »

Hallo, ich habe keine Ahnung wohin mit diesem Thema, deshalb tu ichs erstmal hier hin und wenns falsch ist, bitte verschieben.

Also. Da ich ja schon so lange auf Entscheidungen von Arge und Gericht gewartet habe und ich damals mein KSK-Beiträge nicht mehr zahlen konnte, bin ich aus der KSK ....

(KSK=Künstlersozialkasse ist zuständig für alle Leute, die frei künstlerisch selbständig sind. Man zahlt einen bestimmten Beitrag, der sich aus den Krankenversicherungs- und Rentenversicherungsbeiträgen zusammensetzt, an diese Kasse , der sich nach dem Einkommen richtet und die andere Hälfte zahlt die Gemeinschaft, die sich Gelder von den Auftraggebern der Künstler holt und ich glaube, es gibt auch noch einen staatlichen Zuschuß)

... im Januar raus und dachte erst, nun wäre ich seit Februar 2008 nicht mehr krankenversichert.
Vor ein paar Wochen bekam ich eine Magenschleimhautentzündung und mußte zum Arzt. Ich rief bei meiner Krankenkasse an, in der ich seit vielen Jahren war und erkundigte mich, ob es sowas wie eine Hilfe in Notfall-Situationen gibt. Die Dame sagte mir nun, ich wäre nach wie vor bei ihnen versichert und sie würden nur auf die Entscheidung mit der Arge warten.

So. Nun ist es ja so, dass der Antrag auf die einstweilige Anordnung vom Gericht abgelehnt wurde und ich jetzt aber diverse Zahnprobleme habe (2 Brücken rausgefallen, eine Krone von einem Vorderzahn abgefallen und ein zweiter Vorderzahn samt Krone abgebrochen). Ich muß also zum Zahnarzt. Wenn ich da hingehe, wird sehr sehr wahrscheinlich meine Krankenkasse auf mich zukommen und sagen, bitte zahlen sie nun die Beiträge für die Zeit ab Februar 08 bis jetzt.

Nun denke ich gerade darüber nach, wie hoch diese Beiträge sein werden. Mein Einkommen aus selbständiger Tätigkeit beträgt für das Jahr 08 ca. 2000.- Euro insgesamt.

Richten sich nun die Beiträge nach dieser Summe? Also die Krankenkasse hat einen Beitragssatz von ca. 14 %. Dann müßte ich nach dieser Rechnung ca. 24 Euro im Monat bezahlen, da sich die 14 % auf das Bruttoarbeitseinkommen im Monat beziehen.

Oder gibt es sowas wie einen Mindestsatz, den man für eine Krankenversicherung bezahlen muß?

Kennt sich vielleicht jemand mit dieser Geschichte aus?
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Koelsch
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Re: Krankenversicherungsbeiträge

#2

Beitrag von Koelsch »

Die 14% sind der Beitragssatz für Arbeitnehmer, Du wärst dort aber freiwillig versichert. Da gibts andere Beiträge. Die sind von KV zu KV unterschiedlich, aber mit € 24,00 pro Monat kommst Du wohl bei weitem nicht hin.

Mach Dir erst mal keine Gedanken über die zurückliegenden Kassenbeiträge. Sieh zunächst einmal zu, dass Du in den ALG II Bezug kommst, dann bist Du für die Zukunft krankenversicherungstechnisch "sorgenfrei". Für die Vergangenheit wird die KV sicher die Beiträge von Dir fordern, dies ist aber zunächst mal nur eine juristische Formalität. Die KV weiß natürlich, so lange Du ALG II beziehst, kann sie sich die rückständigen Beiträge nicht bei Dir holen. Sie stellt die Forderung aber trotzdem, damit Du nicht sagen kannst - verjährt, verjährt falls die gute alte Fortuna z.B. mit einem fetten Lottogewinn im Gepäck bei Dir Einlaß begehren sollte.
Frei nach Hanns-Dieter Hüsch, ist der Kölner überhaupt zu allem unfähig. Er weiß nix, kann aber alles erklären.
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Katinka
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Re: Krankenversicherungsbeiträge

#3

Beitrag von Katinka »

Kölsch, du vergißt, das ich eine Hausstall-Hälfte besitze!!!!!!! Und selbst wenn ich dann nach Umzug im ALG II - Bezug bin, können die diese Hausstall-Hälfte pfänden!!!!

Und das wäre der Untergang für meine Katzen!!!!! Und ich würde meines Lebens nicht mehr froh werden.

Ich hab noch ne Frage. Wie sind die Bestimmungen für Stralsund Wohnungstechnisch bzw. wo finde ich diese Bestimmungen?
keindurchblickmehr
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Re: Krankenversicherungsbeiträge

#4

Beitrag von keindurchblickmehr »

Also zu der Zeit wo ich mich bei meiner KK freiwillig weiterversichert hatte...(ich habe damals kein ALG I beantragt, aus verschiedenen Gründen) da musste ich, nachdem ich versichert hatte, keine bzw. nur sehr geringe Einnahmen zu haben...einen Beitragssatz von ca. 125,00 Euro mtl. bezahlen.... das war die AOK...aber allzugross werden die Unterschiede da bestimmt nicht sein.
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Katinka
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Re: Krankenversicherungsbeiträge

#5

Beitrag von Katinka »

Hallo keindurchblickmehr, das hört sich nicht grad prickelnd an. Also kann ich mit mehr als 1000.- Euro rechnen. Ich hoffe auf das Verständnis der KK, dass sie mir monatliche Raten gewähren werden, denn das Haus darf in keinem Fall unter den Hammer.
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Re: Krankenversicherungsbeiträge

#6

Beitrag von keindurchblickmehr »

Hallo Katinka,

denkst du denn, daß die sofort an deine Haushälfte wollen? Im allgemeinen sind die Kassen zwar dran interessiert die rückständigen Beiträge zu bekommen, aber ich geh mal davon aus, daß sich deine Hälfte nicht so ohne weiteres und kurzfristig "zu Geld machen lässt".

Also ich denke mal, da brauchst du dir nicht soviel Gedanken drüber machen... oder steht sowas bereits im Raum ?...

Irgendwie erinnert mich dein Fall grad an ne Geschichte, die ich mal woanders gelesen hab... :lichtauf:
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Re: Krankenversicherungsbeiträge

#7

Beitrag von Katinka »

Hm, nee im Moment steht es noch nicht im Raum, dass die Hälfte vertickt werden soll.

Es ist diese Krankenversicherung, die mir grad den Boden unter den Füßen wegzieht nach Ablehnung der eA, denn ich war wirklich davon ausgegangen, dass ich gar nicht krankenversichert bin und ich bin auch deshalb gar nicht zum Arzt gegangen monatelang.

Ich weiß es nicht, ob die Hälfte schnell zu verkaufen wäre - keine Ahnung :ka:

Ja, ja - ich denke du liegst richtig, wenn du meinst schon mal von meinem "Fall" gelesen zu haben. Aber ich verrate nicht, wo das war :zwinker:
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Re: Krankenversicherungsbeiträge

#8

Beitrag von Katinka »

Nun habe ich die Stralsunder Bestimmungen zum Wohnraum gefunden vom 23.1.2007

Alleinstehende / 45 qm / 180,00 € kalt / 50,85 Nebenkosten / = 230,85 Euro

Heizkosten 1 Euro pro qm = 45 Euro, Macht zusammen 275,85 Euro. Das ist aber sehr wenig.

Und was ist mit dieser Warmwassergeschichte?
keindurchblickmehr
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Re: Krankenversicherungsbeiträge

#9

Beitrag von keindurchblickmehr »

Katinka hat geschrieben:Hm, nee im Moment steht es noch nicht im Raum, dass die Hälfte vertickt werden soll.

Es ist diese Krankenversicherung, die mir grad den Boden unter den Füßen wegzieht nach Ablehnung der eA, denn ich war wirklich davon ausgegangen, dass ich gar nicht krankenversichert bin und ich bin auch deshalb gar nicht zum Arzt gegangen monatelang.

Ich weiß es nicht, ob die Hälfte schnell zu verkaufen wäre - keine Ahnung :ka:

Ja, ja - ich denke du liegst richtig, wenn du meinst schon mal von meinem "Fall" gelesen zu haben. Aber ich verrate nicht, wo das war :zwinker:
Besteht denn nicht die Möglichkeit Beschwerde gegen die Ablehnung der eA einzulegen?.. Ich hab sowas ja bis jetzt noch nicht gemacht ( habs aber vor..also ne eA)...aber da muss es doch noch ein Rechtsmittel geben ...oder etwa nicht?
Wie wäre es denn, wenn du dich mal mit deiner Kasse zusammensetzt und versuchst denen deine Situation irgendwie klar zu machen... vielleicht sind die da doch verständnisvoller als angenommen. Logo wollen die evtl. die rückständigen Beiträge dann haben... aber wo nix is... (mal abgesehen von deiner "Hälfte"... ich weiß).. vielleicht begnügen die sich auch mit Miniminiminiraten zur Zahlung.

PS: Du musst es mir nicht verraten.... ich weiß dann schon wo.... aber ich verrat auch nix... :mrgreen:
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Re: Krankenversicherungsbeiträge

#10

Beitrag von Koelsch »

Katinka hat geschrieben:Kölsch, du vergißt, das ich eine Hausstall-Hälfte besitze!!!!!!! Und selbst wenn ich dann nach Umzug im ALG II - Bezug bin, können die diese Hausstall-Hälfte pfänden!!!!

Und das wäre der Untergang für meine Katzen!!!!! Und ich würde meines Lebens nicht mehr froh werden.

Ich hab noch ne Frage. Wie sind die Bestimmungen für Stralsund Wohnungstechnisch bzw. wo finde ich diese Bestimmungen?
Nein, ich hab das nicht vergessen, aber nach allem, was ich von der Hütte weiß, ist der Zustand in der letzten Zeit ja nicht gerade besser geworden, also dürfte der Wert seeehhhr niedrig sein. Eine Zwangsversteigerung aber ist nicht gerade eine billige Angelegenheit (rechne mal ganz grob allein mit € 1.500,00 an Kosten, die die KV effektiv zahlen muss, bevor es überhaupt zur Versteigerung kommt, zuzüglich des internen Verwaltungsaufwands), da muss erst ein öffentlich bestellter Gutachter ein Wertgutachten erstellen, da sind wahre Aktenberge zu erstellen etc. etc. etc. - und bei der Krankenkasse sitzen Kaufleute (auch wenn's manchmal nicht so aussieht) und die werden aller Voraussicht nach zu dem Schluß kommen, die Zwangsvollstreckung ist teurer als der zu erwartende Erlös - und dann lassen die ihre klebrigen Fingerchen ganz hübsch von der Hütte.
Frei nach Hanns-Dieter Hüsch, ist der Kölner überhaupt zu allem unfähig. Er weiß nix, kann aber alles erklären.
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Re: Krankenversicherungsbeiträge

#11

Beitrag von Katinka »

keindurchblickmehr, es war leider schon die Beschwerde gegen die Ablehnung der eA, die abgelehnt wurde. Und nu ist kurzfristig nichts mehr möglich, sagt der Anwalt. Es steht dann nur noch das Hauptverfahren im Raum und das kann dauern, soviel ich weiß, auch Jahre :depri:

Ich will morgen bei der KK anrufen und mal guggen, was ich mit denen verhandeln kann.

PS: das ist gut, dass du schweigst wie ein Grab :freunde:
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Re: Krankenversicherungsbeiträge

#12

Beitrag von Katinka »

Du hast vermutlich Recht, Kölsch..... aber ich möchte es auf keinen Fall riskieren, dass es überhaupt so weit kommt. Und vielleicht ändern sich auch Grundstückswerte dadurch, dass es kaum noch günstige Immobilienangebote im MV gibt, wo das Gundstück 18 km vom Bodden + 25 km von der Ostsee entfernt liegt. Sowas ist begehrt, auch wenn die Haushälfte ein Rohbau ist.
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Re: Krankenversicherungsbeiträge

#13

Beitrag von keindurchblickmehr »

Katinka hat geschrieben:Du hast vermutlich Recht, Kölsch..... aber ich möchte es auf keinen Fall riskieren, dass es überhaupt so weit kommt. Und vielleicht ändern sich auch Grundstückswerte dadurch, dass es kaum noch günstige Immobilienangebote im MV gibt, wo das Gundstück 18 km vom Bodden + 25 km von der Ostsee entfernt liegt. Sowas ist begehrt, auch wenn die Haushälfte ein Rohbau ist.
Hmmm... wie steht eigentlich die ARGE bzgl. Schonvermögen zu dem Haus?...Nicht daß die dann auch noch sagen...erst verwerten bevor´s was gibt...Ich weiß zwar noch, daß du dort nicht einziehen kannst... aber dann fällt es doch nicht unter´s Schonvermögen..oder?? Ich hab die Geschichte nicht bis zum Ende mitgekriegt....daher meine dumme Frage... :heul:

Wenn du nix dazu sagen willst... dann is auch ok... :zwinker:
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Re: Krankenversicherungsbeiträge

#14

Beitrag von Katinka »

Doch, ich kann schon was dazu sagen.... es ist Vermögen, dass noch in meinem Limit liegt. Ich habe 51 Jährchen auf dem Buckel und diese Hälfte kostete mich damals vor 2 Jahren
5100.- Euronen. Das Grundstück liegt nach Paragraph 35 tüttelüt im Außenbereich und darf nicht weiter bebaut werden, nur meine Hälfte darf weiter ausgebaut werden. Da die Grundstückspreise ziemlich lau sind für den Aussenbereich und Gartenland - ich glaub irgendwas um 1,50 pro qm und ich 3500 qm Land habe, ergibt das 5250.- Euro + die Haushälfte ist im jetzigen Zustand nur n Appel und n Ei wert.... keine Ahnung vielleicht 2000 Euro oder sowas. Es liegt kein Strom und kein Wasser - müßte ich erst legen lassen, wenn ich denn Geld hätte und so kann ichs nur für die Katzen unten im Haus mit viel Heu gemütlich machen + auf einen Job hoffen und einen Kredit, wenn ich dann in der Nähe des Hauses meine neue Wohnung beziehe.
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Re: Krankenversicherungsbeiträge

#15

Beitrag von Katinka »

Mir fällt grad auf, dass ich es immer noch nicht richtig begriffen habe und zwar die Geschichte mit dem Zahnersatz. Also, wenn ich demnächst in der neuen Whg gelandet bin + ALG II bekomme...

(zieht sich das mit dem Antrag dann auch nochmal hin?)

... ok, wenn ich es denn bekomme und ich brauche neuen Zahnersatz, wie ist es dann? Zahlt die Arge den Zahnersatz oder übernimmt die Krankenkasse die vollen Kosten, weil ich nüscht habe?

Und was ist, wenn ich erst die Whg mieten würde - da ich ja jetzt als vogelfrei gelte und der Antrag dauert 3 - 6 Monate Bearbeitung? Dann kann ich nie im Leben die Miete bezahlen.
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Emmaly
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Re: Krankenversicherungsbeiträge

#16

Beitrag von Emmaly »

Die KK zahlt und zwar nach der Härtefallklausel.
Wenn du das Einfachsteste machen läßt, brauchst du nichts zuzahlen. Sobald es "Extrawünsche" gibt, dann kostet das was.
Du mußt einen Kostenvoranschlag von der KK genehmigen lassen, sonst macht der Zahnarzt nix.

Wie schnell der Antrag bearbeitet wird? :ka: Max. 6 Monate, wenn alles vorhanden ist.
LG Emmaly
Alle von mir gemachten Angaben entsprechen meiner Lebenserfahrung und meinen Kenntnissen. Für die Richtigkeit wird nicht garantiert. Es findet keine Rechtsberatung statt. Sachfragen werden grundsätzlich nicht per E-Mail oder PN beantwortet.
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angel6364
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Re: Krankenversicherungsbeiträge

#17

Beitrag von angel6364 »

Emmaly hat geschrieben:Die KK zahlt und zwar nach der Härtefallklausel.
Wenn du das Einfachsteste machen läßt, brauchst du nichts zuzahlen. Sobald es "Extrawünsche" gibt, dann kostet das was.
Du mußt einen Kostenvoranschlag von der KK genehmigen lassen, sonst macht der Zahnarzt nix.

Wie schnell der Antrag bearbeitet wird? :ka: Max. 6 Monate, wenn alles vorhanden ist.
Richtig. Und ich würde Dir raten, die Zähne zusammenzubeißen ( :gunni: ) und die Minimalversorgung in Anspruch zu nehmen, wenn auch vielleicht widerwillig.
Ich habe mal den Fehler gemacht zu sagen, dann warte ich eben, bis ich mir was Ordentliches leisten kann.
Nun hab ich aufgrund der Lücke ein völlig verschobenes Gebiss, das geht sehr schnell - und was "Ordentliches" wird auf immer unbezahlbar sein.
Die Kostenvoranschläge reichen hier übrigens die Zahnärzte selber bei den Krankenkassen ein und informieren die Patienten dann dementsprechend. Der Bescheid kommt innerhalb weniger Tage: also frag doch mal Deinen Zahnarzt, ob er das auch machen würde - scheint ja schneller zu gehen...
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Emmaly
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Re: Krankenversicherungsbeiträge

#18

Beitrag von Emmaly »

Mein Zahnarzt überläßt es den Patienten, der ja noch andere Zahnärzte aufsuchen kann. Und in Brandenburg gibt es die Möglichkeit sich in Polen behandeln zu lassen.
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Re: Krankenversicherungsbeiträge

#19

Beitrag von Emmaly »

Mein Zahnarzt überläßt es den Patienten, der ja noch andere Zahnärzte aufsuchen kann. Und in Brandenburg gibt es die Möglichkeit sich in Polen behandeln zu lassen.

Bei uns geht man zu KK (bei mir AOK) und geht mit einer Leistungsrechnung (was die KK zahlt) raus. War 2002 so.

:mued: habe zitiert, aber egal. :arge:
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Re: Krankenversicherungsbeiträge

#20

Beitrag von Katinka »

Mir ist ne Minimalversorgung ziemlich wurscht, Hauptsache die Zähne gammeln nicht noch mehr weg und ich kann wieder normal essen. Und ich bin dankbar, wenn die KV es zahlt.
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Re: Krankenversicherungsbeiträge

#21

Beitrag von Katinka »

Sag mal Emmaly, Polen? War das so, dass da der Zahnersatz ganz billig ist?
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Günter
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Re: Krankenversicherungsbeiträge

#22

Beitrag von Günter »

Kennste den Unterschied zwischen billig und preiswert?
Ist der einzige Existenzgrund für Milliarden Menschen nur die Befriedigung der Profitgier der Besitzenden? Oder haben diese Menschen auch ein Anrecht auf ein menschenwürdiges Leben?

Ich könnte freundlich, aber wozu? :6:
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Re: Krankenversicherungsbeiträge

#23

Beitrag von Emmaly »

Ich brauchte das nicht.
Ich kenne jemand, der ist nach Polen gefahren mit Absprache der AOK. Hat sich aber vorher erkundigt, was es hier kostet und was da, wegen der Reisekosten, die man ja auch einrechnen muss.

In der Presse gab es ja auch berichte.
Googel hat mir unter anderem das gesucht:
http://www.zahnersatz.pl/index.php?jezy ... tus=2&id=6
http://www.zahntourismus.eu/
http://www.aok.de/bund/rd/140893.php

Billig ist es nicht immer.
Übrigens: ich habe verschoben, das Thema. :zwinker:
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Re: Krankenversicherungsbeiträge

#24

Beitrag von Koelsch »

Ich weiß nicht, ob es wirllich Qualitätsunterschiede zwischen deutschen und polnischen Zahnärzten gibt - und wenn, bin ich nicht sicher, dass dieser Vergleich von den deutschen Zahnärzten gewonnen wird, zumindest im Fall meiner Frau ist das eindeutig nicht der Fall - da haben die russischen Ärzte um Längen gewonnen.

Interessanter für Katinkas Fall scheint aber die unterschiedliche Art der Abrechnung sein. Polnischer Zahnarzt will "Cash us de Täsch" und Du kannst, wenn's vorher abgesprochen war, die polnische Rechnung bei Deiner Krankenkasse zur Erstattung einreichen. Deutscher Zahnarzt rechnet direkt mit der KV ab, da brauchst Du also kein Bargeld vorzustrecken. Zumindest hab ich das so verstanden.
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Christoph
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Re: Krankenversicherungsbeiträge

#25

Beitrag von Christoph »

In Polen arbeiten auch deutsche Zahnärzte.

Nur, bei Zahnersatz ist es mit einem Besuch nicht abgetan. Ok, wenn man recht nah an der Grenze wohnt, aber ansonsten. :verwirrt:

Ich geh da lieber zu meinem Zahnarzt vor Ort, der kennt mich, da fühl ich mich wohl.
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